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Ausbildung/Weiterbildung >> Studium Ergotherapie

Studium Ergotherapie

Veröffentlicht am 31.08.2005

Studium Ergotherapie

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Ergotherapie hilft kranken, unfallgeschädigten und körperlich, geistig oder seelisch behinderten Menschen, ihre Handlungsfähigkeit zu erhalten oder wieder herzustellen. Dazu erarbeiten Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen individuelle Behandlungspläne, die z.B. körperliche Übungen, (kunst-)handwerkliches Arbeiten, Rollenspiele oder Musiktherapie beinhalten. Durch gezielte Förderung und Forderung der Patienten sollen Beeinträchtigungen gemindert oder im Idealfall überwunden werden. Wo dies nicht möglich ist, kann auch das Trainieren mit technischen Hilfsmitteln wie z.B. Prothesen, Rollstühlen oder Punktschrift-Tastaturen zu den Aufgaben der Ergotherapie gehören.
Diplom-Ergotherapeuten und -therapeutinnen finden ihre Wirkungsfelder in Krankenhäusern, ambulanten Einrichtungen, therapeutischen Praxen oder Behinderteneinrichtungen. Dort können sie qualifizierte Fachaufgaben in der Therapie ausüben und, aufgrund ihrer betriebs- und gesundheitswissenschaftlichen Kenntnisse, leitende Funktionen in Verwaltung und Management übernehmen. Bei entsprechender Berufserfahrung ist auch eine Lehrtätigkeit an ergotherapeutischen Schulen möglich. Wer eher der wissenschaftlich-forschenden Seite zuneigt, arbeitet an Forschungsprojekten mit, die sich mit der Entwicklung, Überprüfung und ggf. Umsetzung von therapeutischen Konzepten befassen. Zur Arbeit im Bereich Forschung gehört auch die Dokumentation, Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse und das Mitwirken an Fachpublikationen.

Die Ausbildung im Überblick

Den berufsqualifizierenden Abschluss Bachelof of Science in Ergotherapie erreicht man über ein Studium an Fachhochschulen. Das staatliche Berufsexamen und somit die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Staatlich anerkannte/r Ergotherapeut/in (nach der staatlichen Prüfung im sechsten Semester) ist in diesem Fall Bestandteil des Studiums. Zurzeit ist ein grundständiges Studium der Ergotherapie nur an einigen Hochschulen möglich.
Die Absolventen und Absolventinnen sollen befähigt werden, mittlere und höhere Leitungsaufgaben z.B. in Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, therapeutischen Praxen oder in Ausbildungseinrichtungen zu übernehmen.
Verschiedene Fachhochschulen bieten berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengänge der Ergotherapie an, die ebenfalls mit einem Bachelorabschluss enden. Zudem werden ein dreisemestriger Weiterbildungsstudiengang "Physiotherapie und Ergotherapie" sowie ein sechssemestriger Studiengang "Pflege und Gesundheit" in Vollzeit angeboten, die beide mit dem Schwerpunkt Ergotherapie studiert werden können. Die Regelstudienzeit beträgt 9 Semester.

Fachhochschule:

Neben Universitäten und Hochschulen haben Fachhochschulen die Aufgabe, durch eine praxisorientierte Ausbildung auf berufliche Tätigkeiten vorzubereiten. Sie bieten Studiengänge vor allem in den Ingenieurswissenschaften, in den Bereichen Wirtschaft, Sozialwesen, Landwirtschaft und Gestaltung an und führen  zu einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss. Fachhochschulen können Bachelor- und/oder Mastergrade verleihen, besitzen jedoch kein Promotionsrecht, das ausschließlich den Universitäten vorbehalten ist.
Die Zulassungsvoraussetzung zum Studium an einer Fachhochschule ist die Fachhochschulreife, die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. In einigen Studiengängen werden studienspezifische Praktika vor Aufnahme des Studiums gefordert. Mit dem erfolgreichen Abschluss an der Fachhochschule wird zudem die allgemeine Hochschulreife erworben.

Bachelor:

Bachelor / Bakkalaureus. In Anlehnung an das angelsächsische System der gestuften Abschlüsse wird in einem Bachelor-Studiengang nach drei bis vier Jahren mit dem Bachelor- oder Bakkalaureusgrad ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss erworben, der den Absolventen / die Absolventin zum Einstieg in das Berufsleben oder alternativ im Anschluss zu einem ein- bis zweijährigen Masterstudium befähigt.
Bachelor-Studiengänge werden von Universitäten und Fachhochschulen gleichermaßen angeboten. Die Studierenden können je nach Fächergruppe folgende Abschlussbezeichnungen erwerben:
  • Bachelor of Arts / Bakkalaureus Artium (B.A.) (in den Wirtschaftswissenschaften, Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport, Sportwissenschaft, Sozial-, Kunstwissenschaft)
  • Bachelor of Science / Bakkalaureus Scientiarum (B.Sc.) (in Mathematik, Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften)
  • Bachelor of Engineering (B.Eng.) in den Ingenieurwissenschaften
  • Bachelor of Laws (LL.B.) in den Rechtswissenschaften.
Bei interdisziplinären Studiengängen richtet sich die Abschlussbezeichnung nach demjenigen Fachgebiet, dessen Bedeutung im Studiengang überwiegt. Bei den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften richtet sie sich nach der inhaltlichen Ausrichtung des Studiengangs. Fachliche Zusätze zu den Abschlussbezeichnungen sind ausgeschlossen.

Regelstudienzeit:

Regelstudienzeit. Die Regelstudienzeit gibt den Zeitraum an, in dem ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss erworben werden kann, eingeschlossen berufpraktischer Tätigkeiten, die das Studium begleiten, praktischer Studiensemester und Prüfungzeiten.
Bei Fachhochschulstudiengängen umfasst die Regelstudienzeit normalerweise acht Semester, in allen anderen Studiengängen dagegen neun. Für Bachelor-Studiengänge beträgt die Regelstudienzeit höchstens 4, für Master-Studiengänge höchstens 2 Jahre.


PDF-Liste: Ergotherapie Studiengänge


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