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Unterlagen für den Praxisalltag >> Sonderregelungen während Corona-Krise auch bei BG-Patienten
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Sonderregelungen während Corona-Krise auch bei BG-Patienten

Veröffentlicht am 27.03.2020
Aktualisiert am 02.06.2020

Die Empfehlungen der Kassenverbände für den Heilmittelbereich aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 (Corona), Stand 18.03.2020 / 18:00 Uhr werden, soweit auf den Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung übertragbar, übernommen. Das betrifft folgende Punkte:
  • Aussetzung der vertraglich vereinbarten Fristenregelungen zum Behandlungsbeginn für alle nach dem 18.02.2020 ausgestellten Verordnungen und zur Unterbrechung, wenn der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02.20 liegt.
  • Aufhebung der Verpflichtung zur Einhaltung der ärztlich verordneten Behandlungsfrequenzen.
  • Die 4-Wochen-Frist gem. Teil A Punkt 2 der Handlungsanleitung ist nur für die Bemessung der Verordnungsmenge zum Zeitpunkt der Verordnung durch den D-Arzt maßgeblich, nicht jedoch für die Gültigkeit der Verordnung über 4 Wochen hinaus.
  • Möglichkeit der Teilabrechnung bereits erbrachter Leistungen

Aktualisierung 30.03.2020:

Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung schließen sich den Empfehlungen der Kassenverbände für den Heilmittelbereich aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 (Corona), Stand 18.03.2020 / 18:00 Uhr auch bei der Erbringung einer telemedizinischen Leistung (Videobehandlung oder telefonische Beratungen, s. Anhang Punkt 8) an, soweit dies für die Behandlung gesetzlich Unfallversicherter anwendbar ist.

Aktualisierung 19.05.2020:

Die Empfehlung wurde wie bei der GKV bis zum 31.05.2020 verlängert.

Aktualisierung 02.06.2020:

Die gesetzliche Unfallversicherung hat sich den Empfehlungen der Kassenverbände für die Verlängerung der Maßnahmen (Aussetzung der vertraglich vereinbarten Fristenregelungen bei physiotherapeutischer und ergotherapeutischer Behandlung sowie Videobehandlung oder telefonische Beratung) - soweit auf den Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung übertragbar – angeschlossen.

Die Maßnahmen werden entsprechend dem Vorschlag der Kassenverbände bis zum 30.06.2020 verlängert.

Wie auch bei den Krankenkassen gilt bei den Unfallversicherungsträgern, dass die Möglichkeit der Teilabrechnungen nach Nummer 5 der Empfehlungen zum 31.05.2020 endete.

Die Gesetzliche Unfallversicherung schließt sich den Empfehlungen bzgl. der Hygienepauschale an und schreibt dazu folgendes:

Die zugelassenen Leistungserbringer können somit gegenüber den Unfallversicherungsträgern im Zeitraum vom 05.05.2020 bis 30.09.2020 einen pauschalen Ausgleich für erhöhte Hygienemaßnahmen (Mundschutz etc.) bei der Abrechnung der Verordnungen in Höhe von 1,50 Euro je Verordnung abrechnen. Für diesen pauschalen Ausgleich ist ausschließlich die neue Positionsnummer (59944 für den Bereich Ergotherapie) zu verwenden. Die Positionsnummer 59944 kann in dem Zeitraum vom 05.05.2020 bis 30.09.2020 unter Anwendung der vertraglichen Regelungen abgerechnet werden. Für die Abrechnung der Position ist der Tag der letzten Behandlung innerhalb einer Verordnung im Rahmen der Rechnungsstellung anzugeben. Die Position kann nur für Verordnungen abgerechnet werden, die im Zeitraum 05.05.2020 bis 30.09.2020 erstmals zur Rechnungsstellung eingereicht werden. Für Verordnungen die vor dem 05.05.2020 zur Abrechnung eingereicht wurden erfolgt keine Nachberechnung. Bei Teilabrechnungen erfolgt die Abrechnung der Positionsnummer 59944 einmalig mit der Schlussrechnung. Die Positionsnummer kann nach dem 30.09.2020 (Rechnungseingang beim Unfallversicherungsträger) nicht mehr abgerechnet werden.


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