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Berufspolitische Informationen

Im folgenden haben Sie einen Überblick über die aktuellsten Beiträge in der Rubrik Berufspolitische Informationen.
Veröffentlicht am 01.07.2016

Dank der Brief-Aktion, welche wir durch unseren Aufruf mit unterstützt haben, hat sich die SternTV Redaktion gemeldet und Bescheid gegeben, dass diese Aktion ein großer Erfolg war. Sehr sehr viele Briefe haben die Redaktion erreicht. Vor der Sommerpause passiert allerdings nichts mehr, da es ein sehr großes Thema mit viel Recherchearbeit ist.
Hier zeigt sich, dass die Heilmittelerbringer gehört werden, wenn sie gemeinsam auftreten und für Ihre Rechte einstehen. Wir bedanken uns bei all unseren Mitgliedern, die sich an der Aktion beteiligt haben.
Veröffentlicht am 14.06.2016

Die neuen Preise sind gültig für alle Behandlungen, welche ab dem 01.07.2016 erbracht werden.
Unseren selbständigen Mitgliedern steht die Preisliste zum Download zur Verfügung.
Veröffentlicht am 14.06.2016

Fordern Sie gemeinsam mit Ihren KollegInnen Stern TV dazu auf, eine fundierte Berichterstattung zu senden über die unhaltbaren Zustände für HeilmittelerbringerInnen und den damit einhergehenden Gefahren für die Bevölkerung durch zunehmenden Fachkräftemangel.
Eine private Facebook-Gruppe hat dazu aufgerufen, dass Therapeuten und Auszubildende auf Ihre berufliche und schulische Situation aufmerksam machen und will erzwingen, dass Stern TV sich dafür interessiert.
Gerne leiten wir diese Information weiter.
Veröffentlicht am 18.03.2016 - Aktualisiert am 10.06.2016

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) muss die Namen der Mitglieder von drei Unterausschüssen veröffentlichen. Das entschied am Donnerstag den 17.03.16 das Verwaltungsgericht Berlin – geklagt hatte unter Anderem auch mit Unterstützung des BED e.V. – Dr. Albrecht Kloepfer, Inhaber des „Instituts für Gesundheitssystem-Entwicklung“, einer der wichtigsten Berater im Gesundheitswesen in der Hauptstadt.

Kloeper hofft, dass das anstehende Urteil eine weitreichende Bedeutung erlangt, befürchtet aber, dass der Gemeinsame Bundesausschuss das Urteil als Einzelfallentscheidung betrachtet.
Veröffentlicht am 07.06.2016

Das erwartete Urteil zum Thema räumliche Mindestvoraussetzungen für im Hausbesuch tätige Mitarbeiter ist ergangen und auf der ganzen Linie im Sinne der Heilmittelerbringer ausgefallen!

Der Fall:
Unser Mitglied, zugelassene Ergotherapeutin in eigener Praxis, möchte eine weitere Fachkraft ausschließlich für die Durchführung von Hausbesuchen für 20 Wochenstunden einstellen. Die Zulassungsstelle der AOK Baden-Württemberg verweigert eine entsprechende Zulassungserweiterung unter Hinweis auf die Zulassungsempfehlungen, nach welchen angeblich auch für gar nicht in der Praxis tätige Mitarbeiter ein zusätzlicher Raum vorzuhalten sei.
Veröffentlicht am 18.05.2016

Die gute Nachricht vorweg: Mit der Anlage 3 der neuen ab 1.5.2016 gültigen Rahmenempfehlung erhalten Ergotherapeuten klare und weitreichende Möglichkeiten fehlerhaft ausgestellte Verordnungen selbst zu korrigieren. Der Verwaltungsaufwand wird dadurch erheblich gemindert.
Zu beachten sind hierbei allerdings die Details, da es unterschiedliche Kategorien der Korrekturmöglichkeiten gibt.
Im Folgenden finden Sie die entsprechenden Informationen aufgeführt und erläutert.
Veröffentlicht am 10.05.2016

Seit dem 01.05.2016 gilt die neue Rahmenempfehlung im Bereich der Ergotherapie. Nach § 125 Absatz 1 im SGV V sind die Rahmenempfehlungen Grundlage für die Rahmenverträge zwischen ergotherapeutischen Berufsverbänden und den Landesverbänden der Krankenkassen.
Die neue Empfehlung beinhaltet nun Vorgaben zu den notwendigen Angaben auf ergotherapeutischen Verordnungen, sowie einheitliche Abrechnungsregelungen für alle Bundes- und Landesverträge mit den Krankenkassen im Bereich Ergotherapie. Zudem wurde die ergotherapeutische Leistungsbeschreibung als Teil der Rahmenempfehlung nun nach dem ICF als einheitliche Sprache zur konkreten Klassifikation von Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ausformuliert. Damit werden die ergotherapeutischen Ziele für Ärzte wesentlich deutlicher.
Veröffentlicht am 20.04.2016

Viele Ergotherapeuten und Logopäden staunten nicht schlecht als die IKK Nord unerwartet und ohne Information die Genehmigungspflicht bei Verordnungen außerhalb des Regelfalles seit dem 01.07.2015 wieder einführte. Dies führte in der Konsequenz jüngst zu einer Vielzahl von Absetzungen in beachtlicher Größenordnung.
Die IKK verweist dabei frech und ohne Skrupel vor allem auf das Urteil des Landessozialgerichtes in Baden-Württemberg aus 2013, siehe folgend.
Veröffentlicht am 08.04.2016

Das länderübergreifende elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR), mit Sitz in Bochum (NRW), soll künftig die Ausgabe von elektronischen Heilberufs- und Berufsausweisen (eHBA/eBA) an die Angehörigen von Gesundheitsfachberufen, Gesundheitshandwerkern und sonstigen Erbringern ärztlich verordneter Leistungen übernehmen.

Zu den Kernaufgaben des eGBR wird die sichere Identifizierung der Antragstellenden für einen elektronischen Heilberufs- oder Berufsausweis (eHBA/eBA) und die Überprüfung der Berufserlaubnis/Berufsurkunde in Zusammenarbeit mit den zuständigen Berufsbehörden der Bundesländer gehören. Neben der Ausgabe der eHBA/eBA gehört es zu den Aufgaben des eGBR, bei Änderungen oder Widerrufen der Berufserlaubnis/Berufsurkunde geänderte Ausweise zur Verfügung zu stellen oder ggf. Ausweise zu sperren und einzuziehen.
Veröffentlicht am 08.04.2016

Von Campact selbst zu den drängendsten Problemen für die Auswahl der zukünftigen Kampagnen befragt, antwortet die Geschäftsführende Vorsitzende des BED e.V. und Campact-Aktive Christine Donner:

Die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Heilmitteln ist gefährdet!
Erste Versorgungslücken vor allem im Raum München werden offenkundig. Es kommt dort zu einem kalten Ausschleichen von gesetzlichen Leistungen. Der Grund liegt in der generell desolaten Vergütungssituation der ambulanten Praxen für Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie, die mit einem zunehmenden Fachkräftemangel einhergeht.
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