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ADHS besser verstehen, gezielter begleiten: Zwei Seminare für mehr Handlungssicherheit

Veröffentlicht am 27.02.2026

InWi (Institut Wissen)

ADHS begegnet Ihnen als Therapeut*in in ganz unterschiedlichen Kontexten und wird dabei nicht immer gleich erkannt. In der Pädiatrie erleben Sie häufig das eher nach außen gerichtete, auffällige Verhalten, das oft bei Jungen beschrieben wird, mit viel Bewegungsdrang, Impulsivität oder Schwierigkeiten, Regeln einzuhalten. Bei Mädchen zeigen sich dagegen nicht selten andere Muster: eher leise, nach innen gerichtete Symptome, starke Anpassung, hohe Anstrengung, Unruhe „im Kopf“, Perfektionismus oder frühe Selbstüberforderung.

Ein ähnliches Bild begegnet Ihnen später häufig wieder. Während Männer im Erwachsenenalter häufiger mit impulsiven, externalisierenden Anteilen auffallen, haben viele Frauen bereits in der Kindheit gelernt, zu maskieren, Erwartungen zu erfüllen und sich anzupassen. Und wichtig: ADHS entsteht nicht plötzlich im Erwachsenenalter. Es war meist schon lange da, wurde in der Kindheit jedoch nicht erkannt oder falsch eingeordnet. Genau daraus entstehen nicht selten Umwege über Fehldiagnosen, chronischen Stress und einen hohen Leidensdruck.

Für Ihre therapeutische Arbeit bedeutet das: Es reicht selten, nur auf „klassische“ Symptome zu schauen. Entscheidend ist, ADHS als alltagsrelevantes Muster zu verstehen, das Beziehungen, Teilhabe und Selbststeuerung beeinflusst. Genau hier setzen unsere zwei Seminare an, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber einem gemeinsamen Ziel: mehr Klarheit, bessere Einordnung und praxistaugliche Interventionen.

ADHS aus Sicht der Therapieberufe – eine interprofessionelle Herausforderung

In diesem Seminar richten Sie Ihren Blick auf Kinder und Jugendliche mit ADHS und darauf, was dies im Alltag wirklich bedeutet. Sie erarbeiten neue Perspektiven, die über Symptomlisten hinausgehen, und lernen alltagsorientierte, möglichst betätigungsbasierte Interventionen kennen, die Sie direkt in Ihre Arbeit integrieren können. Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem die Einordnung der Evidenz: Welche Maßnahmen sind gut begründet, welche werden häufig genutzt, obwohl die Vertrauenswürdigkeit begrenzt ist, und wie können Sie das in Ihrer Praxis reflektiert bewerten?

Ihr Praxisgewinn: Sie ordnen ADHS bezogene Verhaltensweisen sicherer ein, planen Interventionen alltagsnah und stärken Ihre Rolle im interprofessionellen Austausch, fachlich fundiert und nachvollziehbar.

Nächster Termin für
„ADHS aus Sicht der Therapieberufe – eine interprofessionelle Herausforderung

📅 Mittwoch, 15.04.2026 | 19:00–21:15 Uhr I online (3 UE/ FP)

🔗 Zur Anmeldung

ADHS bei Frauen

Dieses Seminar fokussiert ADHS im Erwachsenenalter bei weiblich sozialisierten Personen und damit einen Bereich, der in Diagnostik und Versorgung oft noch unterrepräsentiert ist. Sie lernen, geschlechtsspezifische Ausdrucksformen sicherer zu erkennen und in Ihre Einschätzung einzubeziehen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Werkzeuge für Emotionsregulation, Stressbewältigung und Selbstfürsorge sowie eine geschlechtssensible Kommunikation, die Rollenerwartungen und innere Anpassungsstrategien mitdenkt. Ziel ist, gemeinsam mit Ihren Klient*innen individuelle Begleitpläne zu entwickeln, die Ressourcen stärken und sich in den Alltag integrieren lassen.

Für Ihren Praxisalltag bedeutet das: mehr diagnostische Sensibilität, passgenauere Therapieplanung und mehr Sicherheit in der Begleitung komplexer, häufig langjähriger Belastungsmuster. Das erhöht die Wirksamkeit Ihrer Arbeit und schafft Klarheit im Team.

Nächster Termin für
„ADHS bei Frauen“

📅 Mittwoch, 14.03.2026 | 11:00–17:00 Uhr I online (8 UE/ FP)

🔗 Zur Anmeldung

Ihr BED-Vorteil

Beide Seminare sind Teil des InWi-Fortbildungsprogramms. Als BED-Mitglied profitieren Sie dauerhaft von 20 Prozent Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

Neugierig geworden?

Wir entwickeln unser Fortbildungsprogramm kontinuierlich weiter und greifen Themen auf, die im therapeutischen Alltag zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ein regelmäßiger Blick auf unsere Website lohnt sich.

Alle aktuellen Seminare und Termine finden Sie hier:

https://wissen.institute/home

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Auf unserer Webseite arbeiten wir teilweise sprachlich dem Duden entsprechend mit dem generischen Maskulinum. Dies bedeutet, dass die allgemein bekannte verallgemeinernde, grammatikalisch männliche Bezeichnung gewählt wird. Hiermit sind in jedem Fall Personen aller Geschlechter gleichermaßen gemeint.
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