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Seminare
Im folgenden haben Sie einen Überblick über die aktuellsten Beiträge in der Rubrik Seminare.
Veröffentlicht am 20.03.2026

Hochbegabung wird im Erwachsenenalter häufig übersehen, besonders bei Frauen. Denn mehr Begabung führt nicht automatisch zu mehr sichtbarer Leistung. Viele hochbegabte Frauen haben früh gelernt, Erwartungen zu erfüllen, sich anzupassen oder eigene Bedürfnisse zurückzustellen. Kreativität, intensives Denken oder ein starkes Bedürfnis nach Sinn können dadurch ebenso verborgen bleiben wie Überforderung, Selbstzweifel oder emotionale Erschöpfung.
Für Sie als Therapeut*in bedeutet das: Hochbegabung zeigt sich nicht immer dort, wo man sie zunächst vermuten würde. Häufig begegnet sie Ihnen indirekt, zum Beispiel in Form von Perfektionismus, chronischer Überforderung, starken Selbstzweifeln oder dem Gefühl, „nicht richtig zu passen“. Gleichzeitig können Begleitdiagnosen wie ADHS, Angststörungen oder psychosomatische Beschwerden den Blick auf vorhandene Potenziale zusätzlich erschweren.
Veröffentlicht am 06.03.2026

Chronische und unspezifische Schmerzen gehören zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Viele Patientinnen leben über Jahre mit anhaltenden Beschwerden, mit erheblichen Folgen für Körper, Psyche und soziale Teilhabe. Für Therapeut*innen bedeutet das: Schmerzen zu behandeln heißt, Menschen in ihrer gesamten Lebensrealität zu verstehen. Gleichzeitig kursieren rund um das Thema „Schmerz“ hartnäckige, populäre Mythen und veraltete Erklärungen, die Ängste verstärken, Schonverhalten begünstigen und Therapieziele unnötig ausbremsen.
Genau hier setzt das Seminar „Das Schmerz Einmaleins Online“ an: mit einem modernen Schmerzverständnis, das Sicherheit in der Einordnung schafft, Sprache und Aufklärung als therapeutisches Werkzeug nutzt und konkrete, alltagstaugliche Ansätze für die Praxis vermittelt.
Veröffentlicht am 27.02.2026

ADHS begegnet Ihnen als Therapeut*in in ganz unterschiedlichen Kontexten und wird dabei nicht immer gleich erkannt. In der Pädiatrie erleben Sie häufig das eher nach außen gerichtete, auffällige Verhalten, das oft bei Jungen beschrieben wird, mit viel Bewegungsdrang, Impulsivität oder Schwierigkeiten, Regeln einzuhalten. Bei Mädchen zeigen sich dagegen nicht selten andere Muster: eher leise, nach innen gerichtete Symptome, starke Anpassung, hohe Anstrengung, Unruhe „im Kopf“, Perfektionismus oder frühe Selbstüberforderung.
Ein ähnliches Bild begegnet Ihnen später häufig wieder. Während Männer im Erwachsenenalter häufiger mit impulsiven, externalisierenden Anteilen auffallen, haben viele Frauen bereits in der Kindheit gelernt, zu maskieren, Erwartungen zu erfüllen und sich anzupassen. Und wichtig: ADHS entsteht nicht plötzlich im Erwachsenenalter. Es war meist schon lange da, wurde in der Kindheit jedoch nicht erkannt oder falsch eingeordnet. Genau daraus entstehen nicht selten Umwege über Fehldiagnosen, chronischen Stress und einen hohen Leidensdruck.
Für Ihre therapeutische Arbeit bedeutet das: Es reicht selten, nur auf „klassische“ Symptome zu schauen. Entscheidend ist, ADHS als alltagsrelevantes Muster zu verstehen, das Beziehungen, Teilhabe und Selbststeuerung beeinflusst. Genau hier setzen unsere zwei Seminare an, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber einem gemeinsamen Ziel: mehr Klarheit, bessere Einordnung und praxistaugliche Interventionen.
Veröffentlicht am 19.12.2025 - Aktualisiert am 06.02.2026

Therapeutische Arbeit braucht aktuelles Wissen und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. Fortbildungen helfen, den Überblick zu behalten, wenn sich Leitlinien ändern oder neue Erkenntnisse hinzukommen. InWi verbindet wissenschaftliche Fundierung mit praxisnaher Umsetzung damit Sie Inhalte sicher in Ihren Arbeitsalltag integrieren können.
Im kommenden halben Jahr erwartet Sie ein vielseitiges Fortbildungsprogramm: Ob Sie fachlich tiefer einsteigen, neue Perspektiven kennenlernen oder Ihr Team gezielt weiterqualifizieren möchten: Wir beschäftigen uns mit übergeordneten Fragen wie „Was ist ein Bias und warum sollte ich das wissen?“, praxisorganisatorischen Themen wie „Mitarbeitendengewinnung trotz Fachkräftemangel“ sowie therapeutischen Fachthemen wie „der Umgang mit Schmerzpatient*innen“, „die Schulter im Kontext der Blankoverordnung“ oder ADHS und Autismus-Spektrum-Störungen (ASS). Hier finden Sie Seminare, die Ihre therapeutische Kompetenz gezielt erweitern.
Veröffentlicht am 23.01.2026

Im therapeutischen Alltag treffen Sie permanent Entscheidungen. Oft unter Zeitdruck, mit begrenzten Informationen und zwischen unterschiedlichen Erwartungen. Evidenzbasierte Praxis hilft, in diesem Spannungsfeld klarer zu werden: Sie unterstützt dabei, Therapieentscheidungen nachvollziehbar zu begründen, Routinen kritisch zu prüfen und wirksame Maßnahmen gezielt auszuwählen. So entsteht Versorgung, die nicht nur gut gemeint, sondern fachlich fundiert, transparent und anschlussfähig im interdisziplinären Austausch ist.
Veröffentlicht am 16.01.2026

Videotherapie kann Zeit sparen, Wege verkürzen, Therapieabbrüche reduzieren und dadurch Versorgung sichern. Doch um diese Vorteile nutzen zu können, muss die Videotherapie von der Anamnese bis zum Abschlusstermin sauber strukturiert werden. Genau dafür ist dieser Workshop gemacht.
Veröffentlicht am 09.01.2026

Themen wie Demenz, Hochbegabung oder neurodivergente Lebensrealitäten begegnen vielen Therapeutinnen und Therapeuten bereits im Alltag, teils offen ersichtlich, teils versteckt. Genau hier setzen unsere ersten beiden neuen Seminare an: Sie schaffen Überblick, sensibilisieren für relevante Zusammenhänge und eröffnen neue fachliche Perspektiven, ohne zu überfordern.
Veröffentlicht am 12.12.2025

Zwischen Arbeitsalltag und Stress zum Ende des Jahres bleibt oft wenig Zeit für persönliche Weiterentwicklung. Ein InWi-Wissensgutschein macht es leicht, damit im neuen Jahr zu beginnen: flexibel, sinnvoll und direkt einlösbar für jede unserer Fortbildungen.
Veröffentlicht am 05.12.2025

Viele Therapeutinnen und Therapeuten tragen den Wunsch nach einer eigenen Praxis lange mit sich. Gleichzeitig bleibt der Gedanke an die Gründung oft vage: Wo fängt man an, welche Schritte sind entscheidend und wie vermeidet man Anfängerfehler. Die Realität zeigt, dass der Übergang in die Selbstständigkeit nicht an fehlendem Know-how scheitert, sondern an fehlender Orientierung, fehlender Struktur und Unsicherheit darüber, was wirklich wichtig ist.
In einer Branche, die sich ständig weiterentwickelt, gewinnt die Fähigkeit, die eigene berufliche Zukunft aktiv zu gestalten, an Bedeutung. Eine gute Vorbereitung schützt vor finanziellen Risiken, schafft Klarheit und eröffnet Gestaltungsspielräume, die im Angestelltenverhältnis selten möglich sind. Wer fundiert plant, baut nicht nur eine Praxis auf, sondern ein langfristig tragfähiges Arbeitsmodell, das mit Ihrem Leben korreliert.
Veröffentlicht am 28.11.2025

Chronische und unspezifische Schmerzen zählen zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Viele Patientinnen und Patienten leben über Jahre mit Beschwerden, deren Auswirkungen weit über den Körper hinausgehen. Für Therapeutierende bedeutet das: Wirksame Behandlung beginnt mit einem Verständnis, das den Menschen in seiner gesamten Lebensrealität berücksichtigt.
2-teiliges Online-Seminar unseres Kooperationspartners InWi
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