Veröffentlicht am 28.08.2026
gibt es nicht. Was Sie stattdessen tun sollten, lesen Sie im Recruiting 101 – Teil 3 von 3.
Sie haben sich Gedanken gemacht.
Sie möchten mit der Personalgewinnung nicht mehr darauf warten, dass plötzlich eine Stelle frei wird. Stattdessen möchten Sie jetzt schon Ihre Praxis als Arbeitgebende sichtbar zu machen und Kontakte aufzubauen. (zu Teil 1)
Sie haben sich außerdem mit Ihrer eigenen Praxis beschäftigt. Sie haben herausgearbeitet, was Sie und Ihr Team ausmacht und welche Werte Ihnen bei der Zusammenarbeit wichtig sind. Vielleicht haben Sie sogar mit Ihrem Team darüber gesprochen, was die Zusammenarbeit bei Ihnen besonders macht und wen Sie sich als neue Kolleg*innen wünschen. Daraus ist ein klareres Bild der Menschen entstanden, die zu Ihrer Praxis passen. (zu Teil 2)
Sie wissen also, was für eine Person Sie für Ihre Praxis gewinnen möchten.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch diese passende Person.
Also schreiben Sie eine Stellenanzeige:
Veröffentlicht am 21.08.2026

Eine Klientin wirkt gut organisiert. Sie kommt vorbereitet zur Therapie und ist berufstätig. Nach außen funktioniert sie. Gleichzeitig erzählt sie, wie anstrengend ihr Alltag ist. Nach der Arbeit fehlt die Energie für soziale Kontakte. Selbst „kleine“ Aufgaben werden lange aufgeschoben und dann unter enormem Druck erledigt. Sie ist mit sich selbst unzufrieden und schämt sihc dafür, heute schon wieder zu spät zur Therapie erschienen zu sein.
ADHS?
Autismus?
Vielleicht beides?
Oder einfach eine sehr gestresste Frau?
Veröffentlicht am 13.08.2026
Recruiting 101 – Teil 2 von 3

Der letzte Arbeitstag der schwangeren Kollegin rückt immer näher. Die Warteliste wächst, das Team fängt bereits zusätzliche Termine auf und für die Nachbesetzung gibt es bislang keine einzige ernsthafte Bewerbung. Der Druck steigt von Woche zu Woche.
Warum es gar nicht erst so weit kommen muss, lesen Sie im ersten Teil unserer Reihe.
Dann kommt sie endlich: eine Bewerbung.
Ergotherapeut*in. Stunden und Gehaltsvorstellung passen, Arbeitsbeginn sofort möglich. Volltreffer!
Wirklich?
Veröffentlicht am 31.07.2026
Recruiting 101 - Mit diesem Beitrag startet eine dreiteilige Reihe zum Thema nachhaltige Personalgewinnung.

Eine Mitarbeitende kündigt, reduziert ihre Arbeitszeit oder fällt ungeplant längerfristig aus. Gleichzeitig ist das bestehende Team bereits ausgelastet, Termine können nicht mal eben umverteilt werden. Plötzlich wird die Personalgewinnung zur dringendsten Aufgabe der Praxis.
Eine Stellenanzeige wird veröffentlicht, das eigene Netzwerk aktiviert und vielleicht noch ein Beitrag auf Social Media geteilt. Nun soll möglichst schnell eine Bewerbung eingehen. Bleibt diese aus, entsteht leicht der Eindruck, die Maßnahmen würden nicht funktionieren oder der Fachkräftemangel mache eine erfolgreiche Personalsuche ohnehin unmöglich.
Das Problem liegt jedoch häufig nicht allein in der Maßnahme. Es liegt im Zeitpunkt, zu dem sie beginnt. Wer erst mit dem Recruiting beginnt, wenn eine Stelle dringend besetzt werden muss, verbindet jede Maßnahme mit einer unmittelbaren Erwartung: Es muss jetzt eine Bewerbung entstehen.
Personalgewinnung funktioniert jedoch nicht wie eine Bestellung. Therapierende müssen die Praxis zunächst wahrnehmen, eine Vorstellung von ihr entwickeln und einen Anlass haben, sich mit einem möglichen Wechsel zu beschäftigen. Taucht eine Praxis nur dann als Arbeitgebende auf, wenn sie dringend jemanden braucht, fehlt diese Vorbereitung. Die Personalsuche beginnt unter Zeitdruck, obwohl Sichtbarkeit und Kontakte erst aufgebaut werden müssten. Aus einer einzelnen Stellenanzeige entsteht noch keine Recruitingstrategie.
Veröffentlicht am 19.12.2025 - Aktualisiert am 24.07.2026

Manchmal entsteht Fortbildungsbedarf aus einer konkreten Situation: Eine Patientin zeigt ein Symptombild, das sich nicht eindeutig einordnen lässt. Im Team stellt sich die Frage, wie therapeutische Entscheidungen begründet werden können. Oder die eigene Praxis steht vor einer organisatorischen Veränderung, für die bisher das passende Wissen fehlt.
Unser Programm für die kommenden sechs Monate greift genau solche Fragen auf. Einige Seminare vertiefen therapeutische Fachthemen, andere unterstützen Sie bei Praxisführung, Abrechnung oder Personalgewinnung. Hinzu kommen Fortbildungen, die den Blick auf die eigene berufliche Haltung und die wissenschaftliche Grundlage therapeutischer Entscheidungen richten.
Dabei geht es unter anderem um Schmerz und Schulterbeschwerden, ADHS und Autismus, Angehörigenarbeit sowie digitale Therapieformen. Auch der sektorale Heilpraktiker Ergotherapie, evidenzbasiertes Arbeiten und die eigene Berufsidentität finden ihren Platz im Programm.
Veröffentlicht am 17.07.2026

Die Sommermonate bringen für viele Heilmittelpraxen jedes Jahr ähnliche Herausforderungen mit sich. Urlaubszeiten führen zu Terminverschiebungen oder Unterbrechungen im Behandlungsverlauf. Gleichzeitig erschweren hohe Temperaturen vielen Patient*innen den Weg in die Praxis. Gerade ältere Menschen, neurologische Patient*innen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen vermeiden bei Hitze längere Wege oder verlassen ihre Wohnung nur noch eingeschränkt.
Teletherapie kann hier neue therapeutische Möglichkeiten eröffnen. Sie unterstützt dabei, Behandlungskontinuität zu sichern und Patient*innen auch dann zuverlässig zu begleiten, wenn ein Termin in der Praxis erschwert ist. Gleichzeitig ermöglicht sie einen unmittelbaren Einblick in die häusliche Umgebung. Alltagsprobleme, Routinen und konkrete Barrieren werden dort sichtbar, wo sie tatsächlich auftreten, und können direkt in die Therapie einbezogen werden.
Teletherapie ist damit nicht nur eine Lösung für räumliche Distanz. Sie kann den therapeutischen Blick erweitern und Interventionen noch stärker an der Lebensrealität der Patient*innen ausrichten.
Veröffentlicht am 10.07.2026

Warum verändern Menschen ihr Verhalten?
Diese Frage beschäftigt die Psychologie seit Jahrzehnten und begegnet auch Therapierenden nahezu täglich. Schließlich hängt der Erfolg einer Therapie selten allein von der Behandlungseinheit ab. Entscheidend ist oft das, was zwischen den Terminen passiert. Werden Übungen umgesetzt? Verändern sich Gewohnheiten? Finden Empfehlungen ihren Weg in den Alltag?
Dabei wissen viele Patient*innen längst, was ihnen guttun würde. Sie kennen die Vorteile von Bewegung, Hilfsmitteln oder veränderten Routinen. Trotzdem fällt es ihnen schwer, ins Handeln zu kommen.
Veröffentlicht am 10.04.2026 - Aktualisiert am 26.06.2026

Chronische und unspezifische Schmerzen gehören zu den häufigsten und zugleich komplexesten Themen im therapeutischen Alltag. Viele Patient*innen leben über Jahre mit Beschwerden, die weit über den körperlichen Schmerz hinausgehen und Alltag, Teilhabe und Lebensqualität erheblich beeinflussen. Umso wichtiger ist ein modernes Schmerzverständnis, das wissenschaftlich fundiert ist und die Lebensrealität der Betroffenen mitdenkt.
Wenn Sie Ihre therapeutische Sicherheit im Umgang mit akuten und chronischen Schmerzen stärken möchten, nutzen Sie „Das Schmerz Einmaleins Online“ genau dafür.
Veröffentlicht am 12.06.2026

Mit der sektoralen Heilpraktikererlaubnis können Sie ergotherapeutische Leistungen auch ohne ärztliche Verordnung anbieten. Das erweitert den Zugang zu Patient*innen und macht Ihre Praxis unabhängiger von Verordnungswegen.
Das InWi bietet ab sofort Vorbereitungskurse dazu an - wahlweise online oder in Präsenz.
Veröffentlicht am 29.05.2026

Motivational Interviewing – Motivierende Gesprächsführung für Therapierende
Sie kennen diese Situationen vielleicht aus Ihrem ergotherapeutischen Alltag:
Ein Klient möchte eigentlich mehr Struktur in seinen Arbeitsalltag bringen, nimmt sich regelmäßig vor, Prioritäten klar zu setzen, kommt aber immer wieder davon ab und schiebt kurzfristige Aufgaben dazwischen, die eigentlich noch keine Dringlichkeit haben. Das Umfeld einer Klientin drängt nach einem Herzinfarkt auf mehr Aktivität, weil Bewegung als wichtig für die Herzgesundheit gilt. Die Klientin selbst möchte es jedoch langsam angehen lassen und vermeidet Anstrengung außerhalb ihrer angeleiteten Herzsportgruppe, da ihr das Erlebnis große Angst bereitet hat. Oder Sie wissen als Therapeut*in sehr genau, welche Anpassung, welches Hilfsmittel oder welcher nächste Schritt helfen könnte, merken aber, Ihr Therapieplan wird nicht umgesetzt.