Berufspolitische Informationen

Im folgenden haben Sie einen Überblick über die aktuellsten Beiträge in der Rubrik Berufspolitische Informationen.
Veröffentlicht am 24.07.2026

Seit Monaten wird darüber diskutiert, welche Folgen die angekündigte Strukturreform für die Heilmittelberufe haben wird. Viele verbinden mit ihr große Hoffnungen. Genannt werden vor allem der Direktzugang, eine stärkere Akademisierung und mehr berufliche Eigenverantwortung.

Volker Brünger stellt in seinem Kommentar aber zunächst die Frage: 

Welchen politischen Auftrag hat diese Reform eigentlich?

Veröffentlicht am 22.07.2026

Das Bundeskabinett hat am 15. Juli 2026 den Entwurf für das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen, kurz GeDIG, beschlossen. Das parlamentarische Verfahren steht noch aus. Das Gesetz soll nicht nur digitale Abläufe verbessern, sondern auch technische Grundlagen für die geplante Primärversorgung, eine digitale Bedarfseinschätzung und eine stärkere Nutzung von Gesundheitsdaten schaffen.

Veröffentlicht am 22.07.2026

In dieser Podcastfolge von Therapie.Insights ordnet unser Geschäftsführender Vorstand Christine Donner die wichtigsten Änderungen ein, erklärt, was ab sofort gilt, welche Folgen das Gesetz für den Heilmittelbereich hat und welche gesundheitspolitischen Entwicklungen in den kommenden Monaten zu erwarten sind.

Veröffentlicht am 20.07.2026

Fast 300 Seiten kurzfristige Änderungen an einem Gesetz mit weitreichenden Folgen für das Gesundheitswesen – und nur wenige Tage Zeit für die parlamentarische Beratung. Genau dieses Vorgehen wurde kritisiert und war Gegenstand eines Eilantrags vor dem Bundesverfassungsgericht.

Aus Sicht des BED zeigt das Ergebnis des Gesetzgebungsverfahrens, wie schnell der Heilmittelbereich bei politischen Entscheidungen aus dem Blick geraten kann. Während für mehrere andere personalintensive Versorgungsbereiche Ausnahmen von der Grundlohnsummenbindung geschaffen wurden, bleiben Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie und Podologie weiterhin an die Regelungen des § 71 SGB V gebunden.

Besonders kritisch sieht der BED, dass der Heilmittelbereich weder im Gesetzgebungsverfahren noch in der Kommunikation zum beschlossenen Gesetz die Aufmerksamkeit erhält, die seiner Bedeutung für die Gesundheitsversorgung entspricht.

Der BED wird sich deshalb auch künftig dafür einsetzen, dass die Heilmittelversorgung bei gesundheitspolitischen Entscheidungen gleichwertig berücksichtigt wird. Denn was heute in der Versorgungsstruktur geschwächt wird, lässt sich morgen nicht ohne Weiteres wieder aufbauen.

Veröffentlicht am 17.07.2026

Berufspolitik beginnt nicht erst nach dem Examen – sie beginnt bereits in der Ausbildung.

Auf Einladung der X-ERGO Schule war Christine Donner, Geschäftsführender Vorstand des BED e. V., zu Gast, um mit den Schülerinnen und Schülern über den Berufseinstieg, Arbeitsverträge, Vergütung, Fortbildungen und die Bedeutung berufspolitischen Engagements zu sprechen.

Der offene Austausch hat einmal mehr gezeigt: Gut informierte Ergotherapeut*innen können ihren Berufsweg selbstbewusster gestalten und die Zukunft ihres Berufs aktiv mitprägen. Vielen Dank an Lydia Claßen und die X-ERGO Schule für die Einladung und das große Interesse!

Veröffentlicht am 17.07.2026

Die Preisverhandlungen in der Ergotherapie sind abgeschlossen: Die Preise steigen um 4,11 %. Die Laufzeit ist vom 1. Juli 2026 bis zum 31.03.2027 festgelegt.

Doch wie ist dieses Ergebnis entstanden? Warum wurden trotz umfassender Sachargumentation nicht 6,48 % oder zumindest 4,55 % festgesetzt?

Der Artikel beleuchtet die Hintergründe der Schiedsentscheidung, erklärt die Auswirkungen der aktuellen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts auf zukünftige Preisverhandlungen und zeigt, warum die Begrenzung der Laufzeit bis zum 31.03.2027 ein wichtiger Erfolg für die Ergotherapie ist. Außerdem geht er der Frage nach, weshalb transparente und nachvollziehbare Preisfestsetzungsverfahren für die Zukunft der Heilmittelversorgung entscheidend sind.

Veröffentlicht am 17.07.2026

Grafik: Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) e.V., KI-unterstützt erstellt.

Bundestag und Bundesrat haben am 10. Juli 2026 das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen beziehungsweise passieren lassen. Die Änderungen treten zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Kraft: teilweise am Tag nach der Verkündung, teilweise zum 1. Januar 2027 oder zum 1. Januar 2028.

Für Heilmittelpraxen ergeben sich unmittelbare Änderungen bei Blankoverordnung, Vergütung und Zuzahlung, für Arbeitgebende mittelbare Folgen. Darüber hinaus können Praxisinhabende und Mitarbeitende persönlich als Versicherte, Patient*innen oder pflegende Angehörige betroffen sein.

Veröffentlicht am 17.07.2026

Am 10. Juli 2026 haben Bundestag und Bundesrat das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz passieren lassen. Solche Gesetzesbeschlüsse, die zu Grunde liegenden Daten und Prozesse lassen sich Dank des Informationsfreiheitsgesetzes nachvollziehen. 

Genau dieses Instrument will die Bundesregierung nun deutlich einschränken. 

Veröffentlicht am 09.07.2026

Grafik: Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) e.V., KI-unterstützt erstellt.

Der Fall aus der Ergotherapie um die Abschaffung und das gesetzliche Verbot der versorgungsbezogenen Pauschalen zeigt an einer einzigen Regelung, wie komplex gesundheitspolitische Entscheidungen tatsächlich sein können und wie dringend notwendig eine intensive Beratung ist, um nicht notwendige Versorgungsstrukturen aufgrund falscher Annahmen nachhaltig zu beschädigen.

Veröffentlicht am 03.07.2026 - Aktualisiert am 09.07.2026

Grafik: Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) e.V., KI-unterstützt erstellt.

„Auch hier! (… leidet die Heilmittelversorgung)“

Freitag, 10.7. stimmt der Bundestag über das GKV-Beitragsssatzstabilisierungsgesetz ab. Heilmittelerbringende bangen um die Versorgung Ihrer Patient*innen und die Zukunft Ihres Berufsstandes sowie ihr ganz persönliches Fortbestehen. 

Gemeinsam mit Ihnen möchte das Bündnis Zukunft Therapieberufe mit der Aktion „Auch hier! (… leidet die Heilmittelversorgung)“ weiterhin Zeichen setzen:

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Auf unserer Webseite arbeiten wir teilweise sprachlich dem Duden entsprechend mit dem generischen Maskulinum. Dies bedeutet, dass die allgemein bekannte verallgemeinernde, grammatikalisch männliche Bezeichnung gewählt wird. Hiermit sind in jedem Fall Personen aller Geschlechter gleichermaßen gemeint.
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