Berufspolitische Informationen

Im folgenden haben Sie einen Überblick über die aktuellsten Beiträge in der Rubrik Berufspolitische Informationen.
Veröffentlicht am 13.08.2026

Grafik: Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) e.V., KI-unterstützt erstellt.

Krankenkassen finanzieren Leistungen, gestalten Verträge und Vergütungen mit, prüfen Abrechnungen und verfügen über umfangreiche Versorgungs- und Abrechnungsdaten. Gleichzeitig wirken ihre Analysen und Positionen auf gesundheitspolitische Entscheidungen ein.

Damit kommen auf einer Seite des Versorgungssystems unterschiedliche Rollen zusammen.

Genau diese Rollenbündelung nimmt das neue BED konkret "Vom Umsetzungsproblem zur Governancefrage" in den Blick. Es untersucht, welche Zielkonflikte daraus entstehen können, wie diese bislang kontrolliert werden und ob die vorhandenen Strukturen ausreichen, um Versorgung, Wirtschaftlichkeit und langfristige gesellschaftliche Interessen gleichermaßen zu berücksichtigen.

Veröffentlicht am 04.06.2021 - Aktualisiert am 11.08.2026

Zur politischen Einschätzung einer Branche werden immer die Zahlen der Agentur für Arbeit herangezogen. Daraus lassen sich Informationen wie z.B. ein bestehender Fachkräftemangel ablesen, allerdings nur, wenn auch tatsächlich alle Daten erfasst sind.

Daher ist es enorm wichtig, dass Sie jede freie Stelle immer bei der Agentur für Arbeit melden, selbst dann, wenn Sie nicht davon ausgehen darüber geeignete Bewerber zu erhalten. Aktualisieren Sie auch immer wieder Ihre Meldungen an die Agentur für Arbeit, damit politische Entscheidungsträger sich ein realistisches Bild der Branche machen können.

Veröffentlicht am 11.08.2026

Foto @pixabay_makamuki0

Beitragsstabilität ≠ Systemstabilität

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verwechselt Beitragsstabilität mit Systemstabilität - Das lassen wir nicht zu!
Herzlich lädt das Bündnis Zukunft Therapieberufe Sie ein, sich dazu in einer Blitzaktion vom 10.08. bis 13.08.26 klar zu äußern.

Veröffentlicht am 06.08.2026

Grafik: Bündnis Zukunft Therapieberufe, KI-unterstützt 

„Wir kreiden an!“

Am Samstag, dem 5. September 2026, findet unter dem Motto: „Wir kreiden an!“ eine bundesweite Kreideaktion vom Bündnis Zukunft Therapieberufe statt.

Alle Therapierenden erhalten an diesem Tag die Möglichkeit, ihre Sorge und Unzufriedenheit über die aktuellen gesundheitspolitischen Entscheidungen friedlich, kreativ, bunt und unübersehbar öffentlich sichtbar zu machen.

Gemeinsam mit Ihnen möchte das Bündnis Zukunft Therapieberufe weiterhin Zeichen setzen. Wir bringen unseren Protest auf die Straße, seien Sie dabei!

Veröffentlicht am 30.07.2026

Grafik: Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) e.V., KI-unterstützt erstellt.

Mit der Unterzeichnung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes und der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 29. Juli 2026 wird die erste Auswirkung des BStabG in der Physiotherapie und Ergotherapie ab dem 30. Juli 2026 wirksam.

Lesen Sie hier, was jetzt konkret gilt.

Veröffentlicht am 24.07.2026

Seit Monaten wird darüber diskutiert, welche Folgen die angekündigte Strukturreform für die Heilmittelberufe haben wird. Viele verbinden mit ihr große Hoffnungen. Genannt werden vor allem der Direktzugang, eine stärkere Akademisierung und mehr berufliche Eigenverantwortung.

Volker Brünger stellt in seinem Kommentar aber zunächst die Frage: 

Welchen politischen Auftrag hat diese Reform eigentlich?

Veröffentlicht am 22.07.2026

Das Bundeskabinett hat am 15. Juli 2026 den Entwurf für das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen, kurz GeDIG, beschlossen. Das parlamentarische Verfahren steht noch aus. Das Gesetz soll nicht nur digitale Abläufe verbessern, sondern auch technische Grundlagen für die geplante Primärversorgung, eine digitale Bedarfseinschätzung und eine stärkere Nutzung von Gesundheitsdaten schaffen.

Veröffentlicht am 22.07.2026

In dieser Podcastfolge von Therapie.Insights ordnet unser Geschäftsführender Vorstand Christine Donner die wichtigsten Änderungen ein, erklärt, was ab sofort gilt, welche Folgen das Gesetz für den Heilmittelbereich hat und welche gesundheitspolitischen Entwicklungen in den kommenden Monaten zu erwarten sind.

Veröffentlicht am 20.07.2026

Fast 300 Seiten kurzfristige Änderungen an einem Gesetz mit weitreichenden Folgen für das Gesundheitswesen – und nur wenige Tage Zeit für die parlamentarische Beratung. Genau dieses Vorgehen wurde kritisiert und war Gegenstand eines Eilantrags vor dem Bundesverfassungsgericht.

Aus Sicht des BED zeigt das Ergebnis des Gesetzgebungsverfahrens, wie schnell der Heilmittelbereich bei politischen Entscheidungen aus dem Blick geraten kann. Während für mehrere andere personalintensive Versorgungsbereiche Ausnahmen von der Grundlohnsummenbindung geschaffen wurden, bleiben Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie und Podologie weiterhin an die Regelungen des § 71 SGB V gebunden.

Besonders kritisch sieht der BED, dass der Heilmittelbereich weder im Gesetzgebungsverfahren noch in der Kommunikation zum beschlossenen Gesetz die Aufmerksamkeit erhält, die seiner Bedeutung für die Gesundheitsversorgung entspricht.

Der BED wird sich deshalb auch künftig dafür einsetzen, dass die Heilmittelversorgung bei gesundheitspolitischen Entscheidungen gleichwertig berücksichtigt wird. Denn was heute in der Versorgungsstruktur geschwächt wird, lässt sich morgen nicht ohne Weiteres wieder aufbauen.

Veröffentlicht am 17.07.2026

Berufspolitik beginnt nicht erst nach dem Examen – sie beginnt bereits in der Ausbildung.

Auf Einladung der X-ERGO Schule war Christine Donner, Geschäftsführender Vorstand des BED e. V., zu Gast, um mit den Schülerinnen und Schülern über den Berufseinstieg, Arbeitsverträge, Vergütung, Fortbildungen und die Bedeutung berufspolitischen Engagements zu sprechen.

Der offene Austausch hat einmal mehr gezeigt: Gut informierte Ergotherapeut*innen können ihren Berufsweg selbstbewusster gestalten und die Zukunft ihres Berufs aktiv mitprägen. Vielen Dank an Lydia Claßen und die X-ERGO Schule für die Einladung und das große Interesse!

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Auf unserer Webseite arbeiten wir teilweise sprachlich dem Duden entsprechend mit dem generischen Maskulinum. Dies bedeutet, dass die allgemein bekannte verallgemeinernde, grammatikalisch männliche Bezeichnung gewählt wird. Hiermit sind in jedem Fall Personen aller Geschlechter gleichermaßen gemeint.
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