Veröffentlicht am 06.03.2026

Chronische und unspezifische Schmerzen gehören zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Viele Patientinnen leben über Jahre mit anhaltenden Beschwerden, mit erheblichen Folgen für Körper, Psyche und soziale Teilhabe. Für Therapeut*innen bedeutet das: Schmerzen zu behandeln heißt, Menschen in ihrer gesamten Lebensrealität zu verstehen. Gleichzeitig kursieren rund um das Thema „Schmerz“ hartnäckige, populäre Mythen und veraltete Erklärungen, die Ängste verstärken, Schonverhalten begünstigen und Therapieziele unnötig ausbremsen.
Genau hier setzt das Seminar „Das Schmerz Einmaleins Online“ an: mit einem modernen Schmerzverständnis, das Sicherheit in der Einordnung schafft, Sprache und Aufklärung als therapeutisches Werkzeug nutzt und konkrete, alltagstaugliche Ansätze für die Praxis vermittelt.
Veröffentlicht am 06.03.2026

© Svea Pietschmann/G-BA
Am 18. März 2026 lädt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zu einem Fachtag ein. Thema ist die Evaluation der Reform der Heilmittel-Richtlinie, verbunden mit dem Anspruch, den Austausch zur Weiterentwicklung der Heilmittelversorgung zu ermöglichen.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass der G-BA die Heilmittelversorgung öffentlich diskutiert. Gleichzeitig sehen wir schon im Vorfeld zwei grundlegende Probleme, die sich unabhängig von einer Evaluation feststellen lassen.
Veröffentlicht am 06.03.2026

Foto ©Stukehof
Unser neuer Kooperationspartner Stukehof bietet Ihnen eine fachlich fundierte Fortbildung in tiergestützter Ergotherapie mit Pferd an. Gekonnt werden hier ergotherapeutische Inhalte und Methoden unter Beachtung des Pferde-Wohls mit solidem Fachwissen und Erfahrung aus der Praxis verknüpft.
Veröffentlicht am 05.03.2026
VIELGEFRAGT: Müssen wir bei PS-Diagnosegruppen kontrollieren, ob eine Eingangsdiagnostik vorliegt?
Nein.
Diese Vorgabe richtet sich ausschließlich an die Verordnenden.
Veröffentlicht am 05.03.2026
VIELGEFRAGT: Sind bei 2 Heilmitteln 2 Verordnungen zulässig?
Veröffentlicht am 06.11.2025 - Aktualisiert am 05.03.2026
Wir informieren unsere Mitglieder.
Veröffentlicht am 31.10.2025 - Aktualisiert am 04.03.2026
Gewinnen Sie einen kostenfreien Eindruck in die Weiterbildung Demergo®: Weiterbildung zur Fachtherapeut*in Demenz nach Gudrun Schaade bei unserem Kooperationspartner FiHH:
Wann? Sa., 29.08.2026
Wo? Online
Uhrzeit? 10-11 Uhr vormittags
Veröffentlicht am 03.03.2026
Die zweite Verhandlungsrunde zu den Vergütungspreisen 2026 in der Ergotherapie wurde von GKV-Spitzenverband und DVE am 24.02.2026 nicht aufgenommen.
Begründet wurde das mit Vorbehalten gegenüber Kevin Gensch, einem BED-Delegationsmitglied. Bis heute wurden diese Vorbehalte weder belegt noch nachvollziehbar begründet.
Wenn Preisverhandlungen nicht einmal starten, obwohl sie gesetzlich vorgesehen sind, dann heißt das für Praxen und Therapeut*innen ganz konkret: Planerische Unsicherheit und Verzögerungen.
Veröffentlicht am 11.12.2025 - Aktualisiert am 27.02.2026
Gerne unterstützen wir die wissenschaftliche Auseinandersetzung im Bereich Ergotherapie und veröffentlichen hier Aufrufe zu Studienteilnahmen. Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass diese Studien unabhängig von und ohne Einflussnahme des BED e.V. durchgeführt werden. Insofern ist der BED in keinerlei Hinsicht verantwortlich für die Inhalte und Fragestellungen der Studien oder die in den Umfragen erhobenen Daten.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die ambulante Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Post-COVID-Syndrom in Deutschland stellt uns als Gesundheitsprofessionen vor besondere Herausforderungen – etwa durch unspezifische Symptome oder einen erhöhten Koordinationsaufwand. Bislang ist wenig darüber bekannt, wie Sie als in einem ambulanten Gesundheitsberuf tätige Personen in Ihrem Berufsalltag die Versorgung dieser Patientinnen und Patienten mit Post-COVID erleben und miteinander gestalten. Diese Forschungslücke möchten wir gerne füllen.
Sie sind als Ergotherapeut/Ergotherapeutin an der ambulanten Versorgung von Post-COVID Betroffenen beteiligt? Dann würden wir Sie gerne zu einem (digitalen) Interview einladen, um über Ihre Erfahrungen zu diesem Thema zu sprechen. Uns interessiert besonders, mit welchen Herausforderungen Sie in der Versorgung bisher konfrontiert waren, und welche Änderungen Sie sich für die Zukunft wünschen.
Veröffentlicht am 27.02.2026

ADHS begegnet Ihnen als Therapeut*in in ganz unterschiedlichen Kontexten und wird dabei nicht immer gleich erkannt. In der Pädiatrie erleben Sie häufig das eher nach außen gerichtete, auffällige Verhalten, das oft bei Jungen beschrieben wird, mit viel Bewegungsdrang, Impulsivität oder Schwierigkeiten, Regeln einzuhalten. Bei Mädchen zeigen sich dagegen nicht selten andere Muster: eher leise, nach innen gerichtete Symptome, starke Anpassung, hohe Anstrengung, Unruhe „im Kopf“, Perfektionismus oder frühe Selbstüberforderung.
Ein ähnliches Bild begegnet Ihnen später häufig wieder. Während Männer im Erwachsenenalter häufiger mit impulsiven, externalisierenden Anteilen auffallen, haben viele Frauen bereits in der Kindheit gelernt, zu maskieren, Erwartungen zu erfüllen und sich anzupassen. Und wichtig: ADHS entsteht nicht plötzlich im Erwachsenenalter. Es war meist schon lange da, wurde in der Kindheit jedoch nicht erkannt oder falsch eingeordnet. Genau daraus entstehen nicht selten Umwege über Fehldiagnosen, chronischen Stress und einen hohen Leidensdruck.
Für Ihre therapeutische Arbeit bedeutet das: Es reicht selten, nur auf „klassische“ Symptome zu schauen. Entscheidend ist, ADHS als alltagsrelevantes Muster zu verstehen, das Beziehungen, Teilhabe und Selbststeuerung beeinflusst. Genau hier setzen unsere zwei Seminare an, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber einem gemeinsamen Ziel: mehr Klarheit, bessere Einordnung und praxistaugliche Interventionen.