Gerne unterstützen wir die wissenschaftliche Auseinandersetzung im Bereich Ergotherapie und veröffentlichen hier Aufrufe zu Studienteilnahmen. Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass diese Studien unabhängig von und ohne Einflussnahme des BED e.V. durchgeführt werden. Insofern ist der BED in keinerlei Hinsicht verantwortlich für die Inhalte und Fragestellungen der Studien oder die in den Umfragen erhobenen Daten.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die ambulante Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Post-COVID-Syndrom in Deutschland stellt uns als Gesundheitsprofessionen vor besondere Herausforderungen – etwa durch unspezifische Symptome oder einen erhöhten Koordinationsaufwand. Bislang ist wenig darüber bekannt, wie Sie als in einem ambulanten Gesundheitsberuf tätige Personen in Ihrem Berufsalltag die Versorgung dieser Patientinnen und Patienten mit Post-COVID erleben und miteinander gestalten. Diese Forschungslücke möchten wir gerne füllen.
Sie sind als Ergotherapeut/Ergotherapeutin an der ambulanten Versorgung von Post-COVID Betroffenen beteiligt? Dann würden wir Sie gerne zu einem (digitalen) Interview einladen, um über Ihre Erfahrungen zu diesem Thema zu sprechen. Uns interessiert besonders, mit welchen Herausforderungen Sie in der Versorgung bisher konfrontiert waren, und welche Änderungen Sie sich für die Zukunft wünschen.
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ADHS begegnet Ihnen als Therapeut*in in ganz unterschiedlichen Kontexten und wird dabei nicht immer gleich erkannt. In der Pädiatrie erleben Sie häufig das eher nach außen gerichtete, auffällige Verhalten, das oft bei Jungen beschrieben wird, mit viel Bewegungsdrang, Impulsivität oder Schwierigkeiten, Regeln einzuhalten. Bei Mädchen zeigen sich dagegen nicht selten andere Muster: eher leise, nach innen gerichtete Symptome, starke Anpassung, hohe Anstrengung, Unruhe „im Kopf“, Perfektionismus oder frühe Selbstüberforderung.
Ein ähnliches Bild begegnet Ihnen später häufig wieder. Während Männer im Erwachsenenalter häufiger mit impulsiven, externalisierenden Anteilen auffallen, haben viele Frauen bereits in der Kindheit gelernt, zu maskieren, Erwartungen zu erfüllen und sich anzupassen. Und wichtig: ADHS entsteht nicht plötzlich im Erwachsenenalter. Es war meist schon lange da, wurde in der Kindheit jedoch nicht erkannt oder falsch eingeordnet. Genau daraus entstehen nicht selten Umwege über Fehldiagnosen, chronischen Stress und einen hohen Leidensdruck.
Für Ihre therapeutische Arbeit bedeutet das: Es reicht selten, nur auf „klassische“ Symptome zu schauen. Entscheidend ist, ADHS als alltagsrelevantes Muster zu verstehen, das Beziehungen, Teilhabe und Selbststeuerung beeinflusst. Genau hier setzen unsere zwei Seminare an, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber einem gemeinsamen Ziel: mehr Klarheit, bessere Einordnung und praxistaugliche Interventionen.
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Seit vielen Jahren werden leichte kognitive Störungen (ICD-10-Code F06.7) mit der Diagnosegruppe PS4 (dementielle Syndrome) verordnet. Bis zur Einführung der Blankoverordnung war das auch nie ein Problem.
Neuerdings wurden solche Verordnungen jedoch von einigen Krankenkassen nicht mehr vergütet, weil F06.7 angeblich nicht zur Diagnosegruppe PS4 passend sei.
F06.7 ist jedoch mit PS4 plausibel, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) selbst offiziell dokumentiert.
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VIELGEFRAGT: Müssen BG-Verordnungen nach 4 Wochen abgebrochen werden?
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Zum ersten Mal findet dieses Jahr in Zusammenarbeit mit LSVT-Global und Thomas Brauer der LSVT BIG Ausbildungs- und Zertifizierungskurs in München statt.
BED-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 20 Euro.
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Foto ®pixabay - geralt
Sie sind herzlich eingeladen, an der kostenfreien Online-Veranstaltung "gleich gerecht?! Inklusive Arbeit = menschenwürdig leben" teilzunehmen.
Datum: Donnerstag, 05. März 2026
Uhrzeit: 11:00 - 13:00 Uhr
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Der GKV-Spitzenverband und der Deutsche Verband Ergotherapie haben die Aufnahme der zweiten Verhandlungsrunde zu den Vergütungspreisen 2026 abgelehnt. Als Begründung wurde eine nicht belegte Unterstellung angeführt.
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Gerne machen wir einen Google-Kalender mit wichtigen Außenterminen des BED sowie branchenpolitischen Terminen öffentlich, damit Sie einen besseren Überblick über die berufspolitischen Aktivitäten erhalten.
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Auf die Nachfrage der Abgeordneten Simone Fischer (Bündnis90/Die Grünen) verweist die Bundesregierung auf zwei wortgleiche Umlaufbeschlüsse von Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) und Gesundheitsministerkonferenz (GMK) zur Ausbildungsfinanzierung in den Gesundheitsfachberufen, und schreibt: Das Anliegen werde „derzeit geprüft“.
Das klingt zunächst nach Routine. Tatsächlich steckt in dieser Mini-Antwort ein Thema, das über die Ausbildung hinausgeht: Es geht um die Zukunft der ambulanten Versorgung, und um die politische Sichtbarkeit der Heilmittelerbringenden.
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Informieren Sie gerne betroffene Patient*innen sowie deren Angehörige über die Möglichkeit dieser Selbsthilfegruppe.
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