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Hochbegabung bei Frauen: Fluch oder Segen?

Veröffentlicht am 20.03.2026

InWi (Institut Wissen)

Hochbegabung wird im Erwachsenenalter häufig übersehen, besonders bei Frauen. Denn mehr Begabung führt nicht automatisch zu mehr sichtbarer Leistung. Viele hochbegabte Frauen haben früh gelernt, Erwartungen zu erfüllen, sich anzupassen oder eigene Bedürfnisse zurückzustellen. Kreativität, intensives Denken oder ein starkes Bedürfnis nach Sinn können dadurch ebenso verborgen bleiben wie Überforderung, Selbstzweifel oder emotionale Erschöpfung.

Für Sie als Therapeut*in bedeutet das: Hochbegabung zeigt sich nicht immer dort, wo man sie zunächst vermuten würde. Häufig begegnet sie Ihnen indirekt, zum Beispiel in Form von Perfektionismus, chronischer Überforderung, starken Selbstzweifeln oder dem Gefühl, „nicht richtig zu passen“. Gleichzeitig können Begleitdiagnosen wie ADHS, Angststörungen oder psychosomatische Beschwerden den Blick auf vorhandene Potenziale zusätzlich erschweren.

Hochbegabung erkennen und Ressourcen sichtbar machen

Genau hier setzt das Seminar „Hochbegabung bei Frauen: Fluch oder Segen?“ an. Sie setzen sich mit den Besonderheiten weiblicher Hochbegabung im Erwachsenenalter auseinander und lernen, warum Begabung nicht automatisch zu Erfolg führt.

Sie erhalten Einblicke in typische Merkmale hochbegabter Frauen beispielsweise intensives Denken, emotionale Vielschichtigkeit oder ein starkes Gerechtigkeitsempfinden. Gleichzeitig wird beleuchtet, wie sich diese Eigenschaften im Alltag zeigen und wie sie therapeutisch eingeordnet werden können.

Ein zentraler Fokus liegt auf dem therapeutischen Umgang: Wie können Ressourcen wie Kreativität, Problemlösefähigkeit oder analytisches Denken gezielt gestärkt werden? Und wie begleiten Sie gleichzeitig Themen wie Perfektionismus, Reizüberflutung, Selbstkritik oder das Gefühl ständiger Überforderung?

Das lernen Sie im Seminar

Im Seminar lernen Sie, Hochbegabung differenzierter wahrzunehmen und von Hochleistung zu unterscheiden. Sie setzen sich mit typischen Ausdrucksformen weiblicher Hochbegabung auseinander, etwa Maskierung, Underachievement oder emotionaler Komplexität.

Sie entwickeln ein besseres Verständnis für mögliche Begleiterscheinungen wie ADHS, Angststörungen oder psychosomatische Beschwerden und lernen, diese im therapeutischen Kontext einzuordnen. Gleichzeitig erhalten Sie praxisnahe Impulse für ressourcenorientierte Interventionen, die Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz Ihrer Klientinnen stärken können.

Auch der Umgang mit Verdachtsmomenten wird thematisiert: Sie lernen, Hochbegabung im therapeutischen Gespräch sensibel anzusprechen, einfache Screening-Fragen einzusetzen und bei Bedarf passende Fachstellen oder Diagnostikangebote zu empfehlen, ohne selbst diagnostisch tätig werden zu müssen.

Ihr Praxisvorteil: Mehr diagnostische Sensibilität und gezielte Begleitung

Wenn Hochbegabung erkannt wird, verändert sich häufig der Blick auf viele bisherige Belastungsmuster. Verhaltensweisen, die zuvor als Problem oder Defizit interpretiert wurden, lassen sich plötzlich anders einordnen. Genau darin liegt eine große Chance für die therapeutische Arbeit.

Für Ihren Praxisalltag bedeutet das: mehr Sicherheit im Umgang mit komplexen Anliegen, die bislang möglicherweise nicht mit Hochbegabung in Verbindung gebracht wurden. Sie entwickeln ein differenzierteres Verständnis für Ressourcen und Belastungen Ihrer Klientinnen und können Ihre Begleitung gezielter gestalten.

Ihr BED Vorteil

Dieses Seminar ist Teil des InWi Fortbildungsprogramms. Als Mitglied im Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) e.V. profitieren Sie dauerhaft von 20 % Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

Termin 2026

„Hochbegabung bei Frauen: Fluch oder Segen?“

📅 Samstag, 16.05.2026 | 11:00–17:00 Uhr I online (8 UE/ FP)

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Auf unserer Webseite arbeiten wir teilweise sprachlich dem Duden entsprechend mit dem generischen Maskulinum. Dies bedeutet, dass die allgemein bekannte verallgemeinernde, grammatikalisch männliche Bezeichnung gewählt wird. Hiermit sind in jedem Fall Personen aller Geschlechter gleichermaßen gemeint.
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