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„Ergotherapie rockt!“ – unser Boys’ Day 2026 im Rückblick

Veröffentlicht am 15.05.2026

„Ergotherapie rockt!“ – unser Boys’ Day 2026 im Rückblic

Foto: Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) e.V.

Der BED war 2026 zum zweiten Mal beim Boys’ Day dabei und zeigte Jugendlichen, wie abwechslungsreich und alltagsorientiert Ergotherapie ist.

Was machen Ergotherapeut*innen eigentlich?

Genau das konnten 28 Jungen im Alter von 10 bis 18 Jahren am 23. April 2026 herausfinden. In einer Online- und einer Präsenzveranstaltung erhielten sie zunächst einen anschaulichen Einblick in Berufsbild, Tätigkeitsfelder sowie zu Ausbildung und Studium. Anschließend konnten sie Ergotherapie ganz praktisch erleben – vor Ort an Selbsterfahrungsstationen und online anhand konkreter Fallbeispiele.

Impressionen vom BoysDay 2026Impressionen vom BoysDay 2026

Fotos: Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) e.V.

Virtuelle Praxisführung und Selbsterfahrungsübungen

Für das digitale Angebot stellten die BED-Mitarbeiterinnen und Ergotherapeutinnen Paula Euskirchen, Sabrina Heizmann und Dorothea Schmidt 17 Schülern ein abwechslungsreiches Programm bereit. Das BED-Mitglied Robert Stockbauer und sein Team ermöglichten zudem einen Einblick in seine Ergotherapiepraxis und den spannenden Berufsalltag eines Ergotherapeuten.

Während praktischer Selbsterfahrungsübungen erfuhren die Jungen unmittelbar, wie sich unterschiedliche Beeinträchtigungen im Alltag auswirken können – etwa beim Versuch, eine Wasserflasche mit der nicht-dominanten Hand zu öffnen. Bei der anschließenden Suche nach Lösungen bewiesen die Teilnehmer Kreativität und ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen.

Auch in der Präsenzveranstaltung wurde es spannend: Im Berufsinformationszentrum (BiZ) Mönchengladbach konnten die 11 teilnehmenden Jungen nach dem theoretischen Überblick über den Beruf des Ergotherapeuten – vorgestellt von Claudia Beckers vom BED e.V. und ergänzt durch Ergotherapeut und Praxisinhaber Axel Blomen – an fünf Stationen selbst aktiv werden. Hierbei erprobten die Jungen unter anderem, wie sich Wahrnehmungsbeeinträchtigungen auf alltägliche Handlungen auswirken können – etwa beim Fühlmemo oder beim Nachzeichnen eines Labyrinths im Spiegel. An einer weiteren Station prüften sie u. a. ihre Handkraft mit einem Handkraftmessgerät und testeten Therapieknete, Fitnessbänder und Handtrainer. Zudem trainierten sie ihre kognitiven Fähigkeiten mit dem Gedächtnisspiel Brainbox sowie dem Konzentrationsspiel IQ Mini und erhielten Einblicke in Taping sowie den Einsatz des Novafons. Eine Balance-Station aus Schaumgummi verdeutlichte ihnen, wie sich Einschränkungen der Stand- und Gangsicherheit im Alltag bemerkbar machen können.

Positives Fazit

Die Jungen im Alter von 10 bis 18 Jahren nahmen aus dem Tag wertvolle Erkenntnisse für ihre berufliche Orientierung mit: Einige fühlten sich in ihrem Interesse am Beruf des Ergotherapeuten bestärkt, andere stellten für sich fest, dass dieser Weg weniger zu ihnen passt. Am Ende zogen die Teilnehmer ein positives Fazit, etwa mit Aussagen wie: "Ich kann mir jetzt viel besser vorstellen, was Ergos machen.", "Ich hab' viele neue Sachen gelernt, aber ich glaube, für mich ist der Beruf nichts.", oder: "Das ist ja ein voll abwechslungsreicher Beruf!" 

Impressionen vom BoysDay 2026

Foto: Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) e.V.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für das große Interesse und für die engagierte Mitarbeit! Wir freuen uns, dass wir den Beruf der Ergotherapeut*innen auf diese Weise lebendig und praxisnah vermitteln konnten.

Ausgezeichnet

Gefreut haben wir uns auch darüber, dass unsere beiden Boys’‑Day‑Angebote mit Nachhaltigkeitszertifikaten ausgezeichnet wurden, da sie aktiv zu mehr Geschlechtergleichheit und Chancengerechtigkeit beitragen.

Wir sind schon gespannt auf den Boys’ Day im kommenden Jahr!

Seien Sie und Ihre Praxis mit dabei - wir unterstützen Sie gerne!

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