Veröffentlicht am 03.07.2026

Grafik: Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland (BED) e.V., KI-unterstützt erstellt.
Therapierende machen Versorgung sichtbar
Am 02. Juli haben Therapierende vor dem Landtag in Schleswig Holstein ein klares Zeichen gesetzt. Das Bündnis Zukunft Therapieberufe hatte zur Mahnwache aufgerufen, um im Umfeld einer aktuellen Sitzung des Sozialausschusses auf die problematischen Reformvorschläge im Heilmittelbereich aufmerksam zu machen.
Mit Botschaften wie „Heilmittel stärken statt kaputtsparen“, „Faire Vergütung jetzt“ und „Keine Rückkehr zur Grundlohnsummenbindung“ machten die Teilnehmenden deutlich, worum es geht: um verlässliche Rahmenbedingungen für Therapie und um den Zugang der Patientinnen und Patienten zu notwendiger Versorgung.
Austausch mit der Landespolitik
Mehrere Politiker*innen nahmen sich vor Ort Zeit für Gespräche mit den Therapierenden. Vor den Landtag kamen Birte Pauls von der SPD, Jasper Balke von Bündnis 90/Die Grünen, Heiner Garg von der FDP und Hauke Hansen von der CDU.
Für den BED war Politikreferent Volker Brünger vor Ort. In den Gesprächen konnten die praktischen Folgen der Reformvorschläge direkt aus Versorgungsperspektive geschildert werden.
Klare Botschaft an die Politik
Die Mahnwache zeigte, dass die Reformvorschläge nicht abstrakt bewertet werden dürfen. Sie betreffen Praxen, Fachkräfte und vor allem Menschen, die auf Heilmittel angewiesen sind.
Der Appell der Therapierenden war deutlich: Heilmittelversorgung braucht Verlässlichkeit. Wer heute an Therapie spart, riskiert morgen höhere Folgekosten, längere Krankheitsverläufe und schlechtere Teilhabechancen.
Medienbeitrag
Auch SAT.1 Regional war bei der Mahnwache vor Ort und berichtete in der Sendung: Hamburg und Schleswig Holstein vom Donnerstag, 2. Juli 2026. Der Beitrag beginnt bei Minute 6:07.