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Unterlagen für den Praxisalltag >> Der Mindestlohn von 8,50 €/h gilt für alle abhängig Beschäftigen ab dem 01.01.2015!

Der Mindestlohn von 8,50 €/h gilt für alle abhängig Beschäftigen ab dem 01.01.2015!

Veröffentlicht am 18.11.2014
Aktualisiert am 01.01.2017

Ab dem 01.01.2015 gilt bundesweit und weitestgehend branchenunabhängig ein Mindestlohn von 8,50 € brutto in der Stunde.

Am 03.07.2014 hat der Bundestag das Gesetz verabschiedet. Der Bundesrat hat am 11.07.2014 zugestimmt. Das Gesetz wird somit wie geplant am 01.01.2015 in Kraft treten.

Der Mindestlohn gilt auch für geringfügig Beschäftigte (bis zu 450 € Monat).
Bei einer Arbeitszeit von 55 Stunden im Monat beispielsweise würden nur 8,18 € Stundenlohn erreicht und der Mindestlohn damit unterschritten.
53 Arbeitsstunden im Monat dürfen daher maximal für 8,50 € in diesem Beschäftigungsverhältnis geleistet werden.

Das Mindestentgelt ist immer spätestens zum letzten Bankarbeitstag des auf die Arbeitsleistung folgenden Monats zu zahlen.


Ein Zuschlag für alle Arbeitnehmer, die an Sonn- oder Feiertagen arbeiten, ist weiterhin nicht zwingend vorgesehen. Sonn- und Feiertagsarbeit ist jedoch nur in bestimmten Branchen oder mit Sondergenehmigung zulässig.

Für Nachtarbeit von 23-6 Uhr hingegen gilt:
Der Arbeitgeber hat dem Nachtarbeitnehmer einen angemessenen Zuschlag (25 %) oder eine angemessene Zahl bezahlter freier Tage zu gewähren.

Regelungen zu Arbeitszeitkonten:
Arbeitstunden auf einem Arbeitszeitkonto sind spätestens 12 Monate nach Verbuchung durch Freizeit oder Vergütung auszugleichen. Die Anzahl der zusätzlichen Arbeitsstunden dürfen monatlich nicht mehr als die Hälfte der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit betragen.

Wird gegen das Mindestlohngesetz verstoßen, ist eine Geldbuße zu zahlen. Die Sozialversicherungsträger gehen grundsätzlich vom Mindestlohn aus und erheben im Fall einer Unterschreitung Nachforderungen.

Die Geldbuße beträgt den mit 2 multiplizierten Mindestlohn + 30%. Bei Vorsatz, der nachgewiesen werden kann, verdoppelt sich dieser Betrag.
Beispiel: 5.000 € nicht bezahlter Mindestlohn über einen Zeitraum X 2+30 = 13.000 €, bei Vorsatz: 26.000 €.

Praktikanten unterliegen dem Mindestlohngesetz nicht, wenn das Praktikum vorgeschriebener Bestandteil der Ausbildung ist oder nicht länger als drei Monate dauert. Alle Details dazu sind im Mindestlohngesetz unter § 22 zu entnehmen.
Der Gesetzgeber sieht im Zuge des Mindestlohngesetzes jedoch vor, dass Praktikanten spätestens vor Aufnahme der Tätigkeit die wesentlichen Vertragsbedingungen zum Praktikum schriftlich und unterzeichnet erhalten.

Für Saisonarbeiter gilt das Mindestgehalt von 8,50 € brutto, allerdings sind jene für bis zu 70 Tage von der Sozialversicherungspflicht befreit.

Eine detaillierte Erläuterung aller einzelnen Punkte erhalten Sie hier:
Informationen zum Mindestlohngesetz 2015

Grundsätzlich kann sich die Umwandlung einer geringfügigen Beschäftigung in eine Beschäftigung innerhalb der Gleitzone (bis 850 € im Monat) lohnen.

Das vollständige Mindestlohngesetz können Sie folgend einsehen:
Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz - MiLoG)

Aktualisierung:
Seit 01.01.2017 liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 8,84 Euro.

Ab 01.01.2019 liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 9,19 Euro.
Alle anderen Regelungen bestehen unverändert fort.


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