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Veröffentlicht am 28.05.2007
Rheuma kann auch Kinder treffen. Der „Hüftschnupfen“ zum Beispiel ist eine durchaus häufige Gelenkerkrankung. Die Hüftgelenksentzündung tritt oft in zeitlichem Zusammenhang mit einem Virusinfekt auf und heilt meist innerhalb von 4 Wochen aus. Etwa jede fünfte rheumatische Erkrankung bei Kindern nimmt jedoch einen chronischen Verlauf. Auslösefaktoren können Durchfall- oder Luftwegserkrankungen aber auch die Borrelien bei einem Zeckenbiß sein. Veranlagungsfaktoren im Immunsystem begünstigen das Auftreten und den chronischen Verlauf.
Die Behandlung der Entzündungen sollte unbedingt frühzeitig und effektiv einsetzen, um langfristigen Schäden vorzubeugen, rät die Rheuma-Liga. Wird die Therapie umfassend und konsequent durchgeführt - mit Medikamenten, Krankengymnastik, Ergotherapie, Kälte-behandlung der Gelenke und Bewegungsbad – so kann man einen vollständigen Rückgang der Gelenkentzündungen und der Bewegungseinschränkungen erreichen. Die Therapie dauert jedoch oft viele Monate oder Jahre. Die Eltern sind dabei ganz besonders gefordert. Hilfe und Unterstützung bieten in dieser Zeit kinderrheumatologische Zentren und die Eltern-Selbsthilfegruppen in der Deutschen Rheuma-Liga.
http://www.krankenkassenratgeber.de/news-details/aktuelle-news/rheuma-im-kindesalter-muss-rechtzeitig-erkannt-werden/2007-05-25/11858/?index=0&catchword=&year=