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Schutzausrüstung für Heilmittelerbringer in einzelnen Bundesländern

Veröffentlicht am 03.04.2020
Aktualisiert am 27.05.2020

In den ersten Bundesländern werden von öffentlicher Seite Mund-Nase-Schutze (MNS) für Heilmittelerbringer bereit gestellt. Das begrüßen wir sehr.

Mund-Nase-Schutz ist KEIN Atemschutz.

Da mit einem Mund-Nase-Schutz nur die jeweils andere Person geschützt werden kann, muss er von Patient UND Therapeut getragen werden, um einen effektiven Schutz zu bieten und zudem gewechselt werden, sobald er durchfeuchtet ist, spätestens jedoch nach 2 Stunden.

Beachten Sie bitte auch folgende Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts:

Hier finden Sie zudem Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zusammen mit dem Bundesarbeitsministerium zur möglichen Wiederaufbereitung von Schutzmasken: Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens 

Wie angekündigt werden Sie voraussichtlich ab Ende der 16. KW bzw. Anfang der 17. KW Sammelbestellungen von Schutzmaterial über den BED e.V. aufgeben können. Hierüber werden wir Sie zeitnah per Mail und auf unserer Webseite informieren. Vorbestellungen oder telefonische Reservierungen sind NICHT möglich.

Wir stellen Ihnen hier die Informationen zur Verteilung von Schutzausrüstung durch öffentliche Stellen nach Bundesländern sortiert ein und aktualisieren diese fortlaufend:


Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg erfolgt in den Stadt- und Landkreisen die Verteilung über die Landratsämter bzw. Bürgermeisterämter der Stadtkreise an alle Versorger im Kreis. Mit den kommunalen Landesverbänden ist auch vereinbart, dass die Bedarfe für Schutzausrüstung vor Ort jeweils an den jeweiligen Stadt- oder Landkreis gemeldet werden.

Was kann ich tun?

Unter folgendem Link finden Sie die Emailadressen, an welche Sie Ihren Bedarf melden können: Bedarfsmeldungen für Schutzausrüstung in Baden-Württemberg

Das Landratsamt Biberach teilte uns am 25.5.2020 mit, dass Sie sich mit einer kurzen Mail inklusive Kontaktdaten bei psa-bedarf@biberach.de melden mögen, damit ein Termin zur Abholung vereinbart werden kann.

Bayern

Zuständig für die Verteilung von Schutzausrüstung sind die Kreisverwaltungsbehörden. Heilmittelerbringer werden nachrangig versorgt. Vorrang haben Krankenhäuser, einschließlich Bezirkskrankenhäuser, Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe u. ä., Hospize, Altenheime, Ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte soweit eine ausreichende Belieferung über die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nicht erfolgt, Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD), Patientenfahrdienste (Versorgung mit Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske))

Was kann ich tun?

Melden Sie Ihren Bedarf an Schutzausrüstung Ihrer Kreisverwaltungsbehörde.


Berlin

Der Berliner Senat bittet um Information des geschätzten Bedarfes für drei Monate, um entsprechend planen zu können. Füllen Sie bitte die anhängende Liste aus und senden diese bis spätestens 14.05.2020 an info@bed-ev.de.


Es handelt sich NICHT um eine Bestellung. 

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Herzliche Grüße
Ihr BED e.V. 


Brandenburg

Das Land Brandenburg schreibt:

Die Verteilung innerhalb des Landes Brandenburg erfolgt u.a. über die Landkreise und kreisfreien Städte. Bitte haben Sie Verständnis, dass hier zunächst eine Priorisierung der Verteilung mit Schwerpunkt u.a. bei den Kliniken erfolgen muss.
Die Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Institutes sollten in den Praxen beachtet werden.

Was kann ich tun?

Melden Sie Ihren Bedarf an Schutzausrüstung Ihrem Landkreis bzw. Ihrer kreisfreien Stadt.


Hamburg

Alle Anfragen werden von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutzan die zuständigen Fachbereiche weitergleitet, dort beurteilt und priorisiert. Die Verwaltung bittet um Verständnis, dass stadtweit bei der Zuteilung angesichts der knappen Ressourcen und des allgemein hohen Bedarfs sehr genau abgewägt werden muss, wer wie schnell und in welchem Umfang beliefert werden kann.

Was kann ich tun?

Melden Sie Ihren Bedarf an die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz


Hessen

Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport arbeitet derzeit zusammen mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration mit Hochdruck an der Beschaffung und der Verteilung von Schutzmaterialien für stationäre und ambulante Dienstleister in Hessen.

Derzeit findet zwischen der Landesregierung und weiteren Beteiligten in Hessen ein enger Austausch zum Umfang und Verteilverfahren der Schutzgüter statt. Hierdurch wird die Grundlage geschaffen eine zeitnahe sachgerechte Verteilung der Schutzgüter in Hessen vorzunehmen; individuelle Bestellungen können in diesem System jedoch nicht berücksichtigt werden. 
Grundsätzlich sind die Bedarfsträger selbst für die Beschaffung der benötigten Schutzausstattungen zuständig und sie sollten ihre üblichen Lieferanten auffordern, sie zu informieren, sobald die benötigte Schutzausrüstung wieder lieferbar ist.

Was kann ich tun?

Bitte wenden Sie sich mit der Anfrage für Schutzausrüstung an das zuständige Gesundheitsamt. Wenn diese nicht erreichbar sind, dann bitte 0800 555 4 666 und 1# wählen.


Niedersachsen

Niedersachsen informiert:
"Alle öffentlichen, gemeinnützigen, privaten und sonstigen Aufgaben- und Bedarfsträger im Sozial- und Gesundheitswesen sind unverändert und weiterhin dazu aufgefordert, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihren Bedarf durch eigene Beschaffungen zu decken und hierfür alles Nötige zu unternehmen. 
Die Leistungserbringer können sich mit ihrem Notfallbedarf an die örtlich zuständige Katastrophenschutzbehörde (Landkreis) wenden. Durch die Katastrophenschutzbehörden ist zu prüfen, ob ein Notfallbedarf vorliegt und ob ein Amtshilfeersuchen an das Land gestellt werden kann. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass die derzeit vorliegenden Anfragen das Angebot an Schutzkleidung bereits übersteigen."

Was kann ich tun?

Ab Ende nächster Woche bzw. Anfang übernächster Woche können über den BED e.V. Materialien bestellt werden. Wir werden Sie entsprechend informieren.


NRW

Herzlichen Dank an den DVE, der folgende Information erhalten und an uns weiter geleitet hat:

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales beschafft derzeit aus Landesmitteln in großem Umfang Schutzmaterial, welches sukzessive in den nächsten Tagen und Wochen geliefert werden soll. Das Schutzmaterial wird dann von den Bezirksregierungen unverzüglich entsprechend den vor Ort festgestellten Bedarfen in eigener Verantwortung und nach eigenem Ermessen den Kreisen und kreisfreien Städten zur weiteren Verteilung zur Verfügung gestellt.

Die ersten Lieferungen werden zunächst ausschließlich an Krankenhäuser, stationäre sowie ambulante Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe verteilt. Dabei werden Krankenhäuser und Einrichtungen, in denen bereits Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 festgestellt wurden bzw. in denen Patientinnen und Patienten behandelt oder versorgt werden, die an COVID-19 erkrankt sind, vorrangig berücksichtigt. Die individuelle Verteilung wird von den Kreisen/kreisfreien Städten vorgenommen. 
Herzlichen Dank an den DVE, der diese Information erhalten und an uns weiter geleitet hat.

Was kann ich tun?

Das Ministerium empfiehlt mit der jeweils zuständigen kreisfreien Stadt bzw. dem zuständigen Kreis Kontakt aufzunehmen und den Bedarf dort zu melden.


Rheinland-Pfalz

Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung wird an zugelassene Ergotherapiepraxen mit Sitz in Rheinland-Pfalz kostenlos 50 MNS pro Praxis mit einem möglichen Zuschlag je angestelltem Therapeuten vergeben. Pro Woche soll es ein bis zwei Termine geben, an denen MNS an die AOK Geschäftsstellen geliefert werden. Die Praxen werden einzeln mit einem Vorlauf von 1-2 Tagen per Email informiert, in welchem Zeitfenster sie sich mit ausgedruckter E-Mail als Nachweis bei der AOK Geschäftsstelle in ihrer Nähe melden können. Das Verfahren wird gerade auf die Beine gestellt, daher wird noch um etwas Geduld gebeten. 

Was kann ich tun?

Email mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail senden an:
schutzausruestung@lsjv.rlp.de

Sie werden per E-Mail informiert, sobald MNS zur Abholung verfügbar sind. 


Saarland

Aktualisierung 12.05.2020:
Wir danken dem DVE für folgende Information:
Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Saarland stellt erneut eine Notversorgung an Schutzmaterial zur Verfügung.

Sie können Ihren Bedarf in Stückzahlen/Liter bitte schnellstmöglich schriftlich per E-Mail an den zuständigen Referatsleiter Herrn Klaus-Peter Schäfer melden.

Geben Sie bei der Bestellung eine Telefonnummer und eine Rechnungsadresse an.

Die Materialien sind kostenpflichtig und müssen im Ministerium in Saarbrücken abgeholt werden.
Verfügbar sind:
OP-Masken 0,30 Euro/Stück   -> Abgabe nur in 50er-Paketen
Masken FFP-2 2,50 Euro/Stück    -> Abgabe in Literflaschen
Desinfektion 4,53 Euro / Liter
Handschuhe  0,11 Euro/ Stück

Adresse zur Abholung: 
Franz-Josef-Röderstraße 
23 66119 Saarbrücken
Tel 0681 501 3185

Was kann ich tun?

Bestellung per Mail an:
kp.schaefer@soziales.saarland.de 


Sachsen-Anhalt

Herzlichen Dank an den DVE, der folgende Information erhalten und an uns weiter geleitet hat:

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt ist außerordentlich bemüht mit umfangreichen Bestellungen die Lage nachhaltig zu verbessern. Alle Lieferungen die eintreffen, werden umgehend an die Gesundheitsämter in den Landkreisen und kreisfreien Städten verteilt. Von dort erfolgt die weitere Verteilung nach prioritärer Betroffenheit. 

Was kann ich tun?

Melden Sie Ihren Bedarf an Ihr örtlich zuständiges Gesundheitsamt. Inwieweit dann eine Berücksichtigung stattfinden kann, hängt natürlich immer von der jeweiligen Situation ab.


Schleswig-Holstein

Herzlichen Dank an den DVE, der folgende Information erhalten und an uns weiter geleitet hat:

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren in Schleswig-Holstein baut derzeit eine strategische Reserve an Schutzausrüstung als "Notfallplan" auf, um in Notsituationen landesseitig mitversorgen zu können. Für die Verteilung der persönlichen Schutzausrüstung aus den Beständen des Landes und des Bundes werden derzeit Kriterien entwickelt, die streng nach einem außerordentlich dringenden Bedarf ausgerichtet sein müssen. Dieser wird vorrangig in der akutstationären Versorgung, der Pflege und im Rettungsdienst gesehen. Der Bedarf der Heilmittelerbringer wird zwar gesehen, kann nur leider nicht befriedigen, da zu wenig Schutzmaterial verfügbar ist. 

Was kann ich tun?

Das Ministerium empfiehlt Heilmittelerbringern eigene Bemühungen zur Beschaffung von Schutzausrüstung unvermindert fortzusetzen.

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