Veröffentlicht am 16.01.2026

Im Bild von links nach rechts: Volker Brünger (BED), Diethild Remmert (LOGO Deutschland), Olav Gerlach (BED), Sören Pellmann (DIE LINKE.), Sindy Burow (ZFD) und Dr. Andrea Lambeck (VDOE)
Nach den öffentlichkeitswirksamen Protesten 2018 und 2019 sind die Therapieberufe mittlerweile nicht nur gefühlt wieder aus dem Fokus der Politik gefallen. Wie wichtig aber insbesondere in Zeiten des sich neu formierenden Faschismus eine für Menschen sichtbare Politik ist, war das übergeordnete Thema bei dem gestrigen Treffen in Berlin.
Therapierende sind durch ihre Nähe zu den Patient*innen Seismografen für Versorgung und gesellschaftliche Umbrüche. Hier lohnt es sich für die Politik hinzuschauen und zuzuhören. Versorgung ist als gelebte Staatlichkeit nahezu unsichtbar, wenn sie funktioniert. Wenn sie bröckelt oder wegbricht, hat das jedoch direkte Folgen für die Demokratie.
Politik agiert häufig mit einmaligen Gesetzesvorlagen, ohne die Folgen zu evaluieren - vielleicht ein grundsätzliches strukurelles Problem. Dass dies gerade im Fall der Therapieberufe wichtig gewesen wäre, konnten Volker und Olav als Mitinitiatoren des damaligen Bündnisses "Therapeuten am Limit" deutlich machen.
Wie vielfältig und auch individuell die Probleme in den einzelnen Heilmittelbereichen sind, wurde in dem intensiven Austausch sehr deutlich.
Für das Verständnis der Rolle der Therapieberufe war dies ein sehr wichtiger Termin, für den der BED die Organisation übernommen und weitere Berufsverbände eingeladen hatte. Die perfekte Zusammenarbeit, für die wir uns nochmals bei Diethild Remmert (LOGO Deutschland), Sindy Burow (Podo Deutschland - ZFD) und Dr. Andrea Lambeck (VDOE) bedanken, macht direkt Lust auf weitere Termine in diesem Format.