Im folgenden haben Sie einen Überblick über die aktuellsten Beiträge in der Rubrik
Berufspolitische Informationen.
Veröffentlicht am 16.07.2006
13.07.06 (psg). 54 Seiten umfassen die „Eckpunkte zu einer Gesundheitsreform 2006“, auf die sich die Große Koalition am 3. Juli verständigt hat. Auf den ersten 24 Seiten werden die Grundzüge der Reform dargelegt. In den 30 Seiten umfassenden Anlagen sind genauen Regelungswege aufgeführt. Der AOK-Mediendienst dokumentiert die wichtigsten Vorhaben.
Veröffentlicht am 16.07.2006
(13.07.06) Mit Einführung des Gesundheitsfonds 2008 wird es einen einheitlichen Beitragssatz für alle gesetzlichen Krankenkassen geben. So hat es die Große Koalition in ihren Eckpunkten vorgesehen. Gespeist werden soll der Fonds aus einkommensabhängigen Beiträgen der Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber sowie aus Steuergeldern.
Veröffentlicht am 16.07.2006
13.07.06 (psg). Die Große Koalition hat mit ihren Eckpunkten zur Gesundheitsreform die entscheidenden Probleme der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht gelöst. Mit dem geplanten Gesundheitsfonds werde eine neue Bürokratie geschaffen, ohne die Finanzgrundlage der Kassen langfristig zu sichern, kritisiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Hans Jürgen Ahrens, im Interview mit dem AOK-Mediendienst.
Veröffentlicht am 30.06.2006
Auf den Seiten der AOK Gesundheitskasse finden sich Radiobeiträge zur Diskussion um die Gesundheitsreform und den aktuellen Beitrag der Politik.
Alle Beiträge sind im mp3-Format hinterlegt und können hier angehört werden.
Veröffentlicht am 29.06.2006
28.06.2006: Gesundheitsreform bringt weitere Steuererhöhung - Arbeitgeber und Gewerkschaften protestieren
Knapp eine Woche vor dem entscheidenden Koalitionsgipfel zur Gesundheitsreform haben sich SPD und Union in wesentlichen Punkten angenähert. Bei einem Spitzentreffen am Sonntagabend wurden nach Angaben von Teilnehmern die Weichen für den Einstieg in eine teilweise Steuerfinanzierung des Gesundheitssystems gestellt. Diese könnte ab 2008 schrittweise eingeführt werden und bis zu 24 Milliarden Euro in den Gesundheitsfonds spülen.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sagte am Montag zur Frage der Steuerfinanzierung: «Ja, wir haben uns da gestern geeinigt.» Die SPD wolle die Beiträge zur Krankenversicherung stabil halten oder absenken. Daher sei es eine «gute Entscheidung», künftig einen Teil über Steuern zu finanzieren.
Veröffentlicht am 29.06.2006
Deutsche würden mehr Geld in Gesundheit investiere.
Die Deutschen sind bereit, eigenverantwortlich für ihre Gesundheit zu sorgen und können sich durchaus vorstellen, ihren finanziellen Spielraum für eine bessere medizinische Versorgung zu nutzen. Dies ist das zentrale Ergebnis des aktuellen Gesundheitsindex der Allianz Privaten Krankenversicherung.
Dabei zeigte sich, dass heute 21 Prozent der Haushalte mehr als 50 Euro im Monat für die medizinische Versorgung zusätzlich zum Beitrag für ihre Krankenkasse bzw. ihre private Krankenversicherung ausgeben. Insgesamt geben 54 Prozent der Haushalte mehr als 20 Euro im Monat zusätzlich für eine medizinische Versorgung aus. Unterschiede zeigen sich dabei zwischen den Bundesländern: Während im Saarland 72 Prozent aller Haushalte mehr als 20 Euro monatlich ausgeben, sind es in Brandenburg nur 38 Prozent.
Veröffentlicht am 26.06.2006
40. Medizin-Forum der Berliner Morgenpost - Experten beantworten Fragen von Leserinnen und Lesern
Bewegungstherapie ist fester Bestandteil einer guten Rheuma-Therapie.
Es gibt etwa 300 verschiedene Formen von Rheuma. Viele gehen mit chronischen Entzündungen von Gelenken, Muskeln oder anderen Organen einher. Heilung gibt es nur sehr selten. Aber frühe Diagnostik und konsequente Therapie können die Zerstörung der Gelenke aufhalten.
Veröffentlicht am 26.06.2006
LEUTKIRCH - Jonas hat, obwohl erst fünf Jahre alt, bereits zwei Probleme: Erstens sieht er schlecht und zweitens dürfen ihm die Ärzte keine weiteren Rezepte für Ergotherapie verschreiben. Die neuen Heilmittel-Richtgrößen verpflichten Kinderärzte in Baden-Württemberg nämlich zum Sparen.
Von unserer Mitarbeitern Sabine Müller
Exakt 14,61 Euro darf ein Kinderarzt seit 1. Januar 2006 pro Patient pro Quartal ausgeben. Dann ist Schluss. So ist es auch bei Jonas Henne. Der fünfjährige Junge hatte - bis er vier Jahre alt war - nur ein Sehvermögen von zehn bis 20 Prozent. Seit Herbst trägt er eine runde Brille. "Jetzt muss er lernen, das, was er sieht, richtig einzuordnen", sagt Ergotherapeutin Andrea Schaefer aus Leutkirch.
Veröffentlicht am 21.06.2006
Sport: Informationsabend zur großen Bedeutung von Bewegung im Kindesalter – Gesamtschüler entwickeln Spielstraße
GINSHEIM. „Hausarrest ist für Kinder keine Strafe mehr, denn sie sitzen eh zu Hause vor der Glotze“, brachte Sportlehrer Norbert Lindemann das Problem auf den Punkt. Zum Informationsabend „Kinder brauchen Bewegung“ fanden sich knapp 30 Zuhörer in der Aula der Gesamtschule Mainspitze ein. Besonders für Eltern von Kindergartenkindern und deren Erzieherinnen war der Abend mit sieben Referenten konzipiert worden. Der Sport in Form eines spannenden Fußballspiels im Rahmen der WM, so wurde vermutet, hatte viele der Eingeladenen fest vor den Fernseher gebannt.
Selbst Sport zu treiben und nicht so viel auf dem Sofa zu sitzen ist für Geist und Körper in jedem Alter förderlich – so das allgemeine Resümee des Abends.
Veröffentlicht am 13.06.2006
Die KV Baden-Württemberg (KVBW) hat in einer Arbeitsgruppe „Entbürokratisierung“ gemeinsam mit der AOK in Baden-Württemberg bereits jetzt konkrete Entscheidungen zur Abschaffung oder Verschlankung von auszufüllenden Formularen in den Arztpraxen getroffen. Die Initiative geht zurück auf eine Umfrage der KVBW unter baden-württembergischen Ärzten und Psychotherapeuten im letzten Oktober zum Thema „Bürokratieaufwand in den Praxen“. Damals hatten 80 Prozent der Niedergelassenen beklagt, dass sie rund ein Fünftel jedes Arbeitstages mit dem Ausfüllen von Formularen oder anderen administrativen Aufgaben verbrächten.