Veröffentlicht am 27.10.2008
Ein Fachartikel von Dr. Gert Reutter, Klinik für Kinder und Jugendliche -Klinikum Nürnberg Süd über die auch als kindliches Rheuma bezeichnete juvenile idiopathische Arthritis (= JIA), die weitaus häufigste rheumatologische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren.
Veröffentlicht am 27.10.2008
Fachartikel von Rainer Zumhasch.
Definition der sympathischen Reflexdystrophie:
Die Erkrankung wird den reizassoziierten Pathologien (gelöst vom Intellekt), mit einem sympathisch unterhaltenem Schmerz (diffus und überproportional zum Reizgeschehen) bei autonomen Störungen, zugeordnet. Die „Internationale Association for the Study of Pain“ ordnet dieses Krankheitsbild der nosologischen Einheit (systematische Beschreibung einer Krankheit) „Complex regional Pain Syndrom I“ zu. Laut „Merskey und Bogduk 1994“ sowie „Stanton-Hicks und Mitarbeiter 1995“ gibt es keinen Beleg für ein Reflexgeschehen. Der gefundene Konsensus beinhaltet sehr große diagnostische und somit auch definitorische Unsicherheiten auf, d.h. mit vielgestaltigen Symptomen die auftreten können aber nicht müssen. Davon abzugrenzen ist das „Complex regional Pain Syndrom II“ (Kausalgie ? brennender Schmerz), als Folge einer definierten, elektrophysiologisch messbaren Nervenläsion.
Veröffentlicht am 27.10.2008
Die Infantile Zerebralparese (ICP) erlebt eine Renaissance hinsichtlich Diagnostik, Therapie und Rehabilitation weltweit. Über Jahrzehnte war man der Ansicht, dass die ICP als perinatal, aber auch pränatal erworbene Erkrankung des Kindesalters therapeutisch zwar beeinflusst werden kann, man aber im Einzelfall kaum entscheiden könne, ob tatsächlich nachhaltige Verbesserungen zum Beispiel im Bereich der primär gestörten Motorik erreicht werden können. Verbunden mit dieser Erfahrung ist, dass Zweifel entstanden bezüglich bisher gültiger ätiologischer Erklärungsmodelle zum Entstehen der ICP.
Veröffentlicht am 27.10.2008
Fachartikel von Rainer Zumhasch.
Definition:
Auf Grund von Überlastungssyndromen bzw. einer rheumatischen Systemerkrankung (z.B. rheumatoide Arthritis) kann es zu einem regional entzündlichen Prozess im CMC-I-Gelenk, d.h. im Daumsattelgelenk (z B Synovialis, Gefäße, Haut usw.) kommen. Schmerz, Funktionsstörung und einer an diese Situation angepassten Ruheposition des Gelenkes führen zu Veränderungen am Knochen, Knorpel, Kapsel-Band-Apparat und am Sehnengewebe (vgl.: Martini 2003, S. 389).