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Konkrete Finanzhilfen zur Liquiditätssicherung vom Bund und den Ländern in der Corona-Krise! - tägliche Aktualisierungen

Veröffentlicht am 23.03.2020
Aktualisiert am 07.04.2020

Derzeit mindestens tägliche Aktualisierungen

Hier finden Sie Informationen über konkrete Bundes- und Landeshilfen zur Liquiditätssicherung

Diese dienen zunächst lediglich zur Überbrückung von akuten finanziellen Engpässen und ersetzen selbstverständlich NICHT eine Entschädigung für die massiven Einnahmeverluste, welchen sich viele Heilmittelpraxen derzeit gegenüber sehen. Entschädigungen müssen staatlicherseits zusätzlich geregelt werden.

Beachten Sie bitte auch unseren Artikel: Liquiditätssicherung durch Soforthilfen - inkl. Brancheninfo


Prüfen Sie sehr akribisch, ob Sie die Antragsvoraussetzungen erfüllen.
  • Dies ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt und hängt von Ihrer konkreten betriebswirtschaftlichen Situation ab.
  • Füllen Sie die Anträge in jedem Fall vollständig und wahrheitsgemäß aus.
  • Legen Sie konkret mit Zahlen dar, AB WANN Ihre Praxis voraussichtlich zahlungsunfähig sein wird.


Bundeshilfe

Facts: 
9.000 € -15.000, die nicht zurückgezahlt werden müssen
Auszahlung ab 01.04.2020

Praxen mit bis zu 5 Mitarbeitern erhalten ab April eine Einmalzahlung von 9.000 € für die kommenden 3 Monate.
Praxen mit bis zu 10 Mitarbeitern erhalten bis zu 15.000 €. Der Zuschuss muss NICHT zurückgezahlt werden.
Das Geld ist zur Überbrückung der akuten Liquiditätsengpässe gedacht durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten usw. und wird ab April ausgezahlt.

Das Geld wird von den Bundesländern verteilt, die diese Aufgabe auch auf die Gemeinden übertragen können. Es handelt sich um 50 Milliarden Euro.
Bei der Steuerveranlagung für die Einkommens- oder Körperschaftsteuer im kommenden Jahr wird dieser Zuschuss allerdings gewinnwirksam berücksichtigt.

Diese Bundeshilfe ergänzt die Landeshilfen! Praxisinhaber können damit beide Finanzhilfen nutzen, wenn das Bundesland dies nicht explizit ausschließt. Eine Überkompensation - also eine Entschädigung, die höher ist als der Normalzustand vor der Corona-Krise - ist allerdings verständlicherweise zurückzuzahlen.

Voraussetzung für die einmalige Zahlung ist, dass die Corona-Krise die Praxis in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht hat und damit die finanziellen Probleme vorher noch nicht bestanden haben. Das ist eidesstattlich zu versichern. Um im Falle einer eventuellen späteren Prüfung dieses auch belegen zu können, empfehlen wir vom BED e.V., die Umsatzausfälle unbedingt zu dokumentieren!

Schon am kommenden Mittwoch den 25.03.2020 soll der Gesetzentwurf zur Errichtung des nichtrechtsfähigen Sondervermögens zur Stützung der Realwirtschaft vom Bundestag verabschiedet werden und am 27.03.2020 durch den Bundesrat gehen. Siehe auch: 


Aktualisierung 30.03.2020:
Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen erfolgt durch die Bundesländer. Der Antrag wird also im jeweiligen Bundesland gestellt.
Siehe folgende Übersicht "Kleinunternehmer-Soforthilfe Übersicht".

Aktualisierung 07.04.2020:
Bundesregierung beschließt weitergehenden KfW-Schnellkredit für den Mittelstand.
 
Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

Link zur KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen:


Kleinunternehmer-Soforthilfe Übersicht

Baden-Württemberg

Nicht rückzahlbarer Zuschuss: 
Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit unter fünf Beschäftigten sind dann antragsberechtigt, wenn sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestreiten.
    • 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
    • 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
    • 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten
Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen.
Die Anträge werden von der Industrie- und Handelskammer bearbeitet. 
Antragstellung möglich ab:
Mittwochabend 25.03.2020


Aktualisierung 30.03.2020:

Die Corona-Soforthilfe des Landes wird ohne Prüfung des privaten Vermögens ausbezahlt. Es reicht der Nachweis, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren.

Aktualisierung 01.04.2020:

Auszug:
"... Konkret muss der Antragsteller versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen. Dies liegt dann vor, wenn die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb des Antragsstellers voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand, etwa gewerbliche Mieten, Pacht und Leasingaufwendungen zu zahlen (Liquiditätsengpass). ..."

Aktualisierung 03.04.2020:
Auszug:
"...Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit unter fünf Beschäftigten sind nur insoweit antragsberechtigt, als dass sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens einer Person bestreiten.

Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind daher nicht förderfähig. Zur Erklärung: Am 11. März 2020 wurde die Situation von der WHO zur Pandemie erklärt. ..."

Aktualisierung 06.04.2020:

"... Bitte bewahren Sie die zugrundeliegenden Informationen zu Ihrer Berechnung bei Ihren Antragsunterlagen bis zum Ablauf der Verjährungsfristen eines gegebenenfalls erhaltenen Bewilligungsbescheides auf. Eine spätere Überprüfung der Berechnung wird nicht ausgeschlossen. ..."


Prüfen Sie sehr akribisch, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen


Bayern

 Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro,
  • bis zu 10 Erwerbstätige 15.000 Euro,
  • bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro,
  • bis zu 250 Erwerbstätige 50.000 Euro.

Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses.

Den Antrag stellen Sie hier:

Auszug (Stand 31.03.2020):

"... In Nr. 6 des Antrags ist die Höhe des Liquiditätsengpasses konkret zu beziffern. Anträge mit Angaben wie z. B. „noch nicht absehbar“ können nicht bearbeitet und somit nicht berücksichtigt werden.

Die Soforthilfe ist eine finanzielle Überbrückung für kleinere Betriebe und Freiberufler, die aufgrund der Corona-Krise in eine existenzielle Notlage geraten sind. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass eine Beantragung ohne diese Voraussetzung zu erfüllen, Betrug ist. Der Betrugstatbestand sieht eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren vor. Es wird um Verständnis gebeten, dass jeder Fall, der bekannt wird, angezeigt wird und die Soforthilfe zurückzuzahlen ist. ..."

Aktualisierung 02.04.2020:

"... Definition zum Liquiditätsengpass: 
Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn infolge der Corona-Pandemie die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen. Private liquide Mittel müssen nicht (mehr) zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden. ..."

Aktualisierung 03.04.2020:
"... Wenn Sie von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elektronischen Antrag.

Sollten Sie bereits eine Soforthilfe nach dem bayerischen Programm erhalten oder einen Antrag nach der bayerischen Soforthilfe gestellt haben, ist es wichtig, dass Sie in dem neuen elektronischen Antrag nicht den Differenzbetrag zwischen bislang beantragter oder erhaltener Soforthilfe beantragen, sondern den Gesamtbetrag Ihres seit dem 11. März 2020 entstandenen Liquiditätsengpasses. Bewilligt und ausbezahlt wird Ihnen dann der Differenzbetrag. ..."

Prüfen Sie daher sehr akribisch, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen


Berlin

Soforthilfe II 
  • Antragstellung pausiert bis 06.04.2020
  • für Soloselbständige, Freiberufler und Unternehmen bis 5 Beschäftigte bis zu 9.000 EUR
  • für Unternehmen bis 10 Beschäftigte bis zu 15.000 EUR
Aktualisierung 30.03.2020
Die kombinierte Antragstellung für Landes- und Bundesmittel ist ab sofort möglich:

Aktualisierung 02.04.2020:
Alle Infos zum Rettungsdarlehnen (Soforthilfe I) erhalten Sie hier:

Brandenburg

Die nicht rückzahlbare Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente - VZÄ) und beträgt:
  • bis zu 5 Beschäftigte (VZÄ): bis zu 9.000 EUR,
  • bis zu 15 Beschäftigte (VZÄ): bis zu 15.000 EUR,
  • bis zu 50 Beschäftigte (VZÄ): bis zu 30.000 EUR,
  • bis zu 100 Beschäftigte (VZÄ): bis zu 60.000 EUR
Folgende Unterlagen werden zur Antragstellung benötigt:
    • Zulassungsbescheide für Praxisinhaber statt dem Handelsregisterauszug 
    • Steuernummer für Praxisinhaber statt der Gewerbeanmeldung,
    • Kopie des Personalausweises,
    • Lohnjournale oder gleichwertige Unterlagen zum Nachweis über die Anzahl der Beschäftigten
    • Formular "Erklärungen über bereits erhaltene bzw. beantragte "De-minimis"-Beihilfen.

Antragsberechtigt sind nur Unternehmen, die nicht bereits am 31.12.2019 in Schwierigkeiten waren gemäß Art. 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung.



Bremen und Bremerhaven

Alle Hilfen im Überblick finden Sie hier:

Hier finden Sie Informationen zum Bundesprogramm Soforthilfe Corona Bremen:

Aktualisierung 03.04.2020:
Spezielle Ansprechpartner für Bremerhaven:
Neben der Task Force der BAB können sich von der Corona-Krise betroffene (Kleinst-) Unternehmen, Freiberufler*innen sowie Künstler*innen in Bremerhaven an die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH wenden. Den Kontakt zur BIS in Bremerhaven finden Sie hier:


Hamburg

Die maximale Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Die konkrete Höhe der Finanzhilfe bemisst sich nach dem Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses in einem Zeitraum von drei Monaten. Solo-Selbstständige erhalten neben der Förderung zur Deckung des Liquiditätsengpass aus Mitteln des Bundes eine zusätzliche pauschale Förderung in Höhe von 2.500 Euro zur Kompensation von Umsatz- und Honorarausfällen aus Landesmitteln.

KMU: Tel: 42841-1497 oder unternehmenshilfen.kmu@bwvi.hamburg.de

Aktualisierung 30.03.2020:

Hamburger Corona Soforthilfe:

Hamburger Schutzschirm:

Aktualisierung 02.04.2020:
Die Antragstellung über das Online-Antragsformular ist gemäß Förderrichtlinie bis zum 31. Mai 2020 möglich.


Hessen

Kaum hatten wir am 23.03.2020, die für Kleinunternehmen faktisch gar nicht vorhandene Corona Soforthilfe moniert, zieht Hessen über einen Nachtragshaushalt nach. Dickes Lob, so schnell und in der Höhe hätten wir das nicht erwartet.

    • bis zu 5 Erwerbstätige 10.000 Euro für 3 Monate,
    • bis zu 10 Erwerbstätige 20.000 Euro für 3 Monate,
    • bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro für 3 Monate.

Aktualisierung 30.03.2020:

Informationen:

Antragstellung:


Mecklenburg-Vorpommern

Aktualisierung 30.03.2020:

Corona-Soforthilfe Zuschuss:

Zusätzlich oder alternativ (beachten Sie bitte unbedingt die Voraussetzungen in Verbindung mit Ihrer individuellen Wirtschaftslage!):

Liquiditätshilfe für Kleinstbetriebe und Freiberufler durch eine - in diesem Fall leider - rückzahlbare Förderung (Darlehen) bis 20.000 Euro mit einer Laufzeit von 5 Jahren. Die Mittel werden in einem vereinfachten Verfahren durch die Gesellschaft für Arbeitsmarkt und Strukturentwicklung (GSA) ausbezahlt werden. Die Hilfe erfolgt aber zumindest zinsfrei.

Darlehen zwischen 20.001 EUR und 200.000 EUR sind im ersten Jahr zinsfrei, danach fallen Zinsen in Höhe von 3,69 % p.a. an. Das erste Jahr ist tilgungsfrei, die Laufzeit beträgt wie bei der Liquiditätshilfe 5 Jahre. 
Die gute Nachricht: Eine Restschuldbefreiung nach 36 Monaten wird möglich sein, falls die Existenz des Unternehmens gefährdet ist.

Ein Antrag ist ab 01.04.2020 möglich. Für den Antrag kann man sich vormerken lassen.


Aktualisierung 03.04.2020:
Durch eine Pressemitteilung am 03.04.2020 wird der aktuelle Stand zur Soforthilfeprogramms bekanntgegeben:

Die Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten:

- bis zu 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro

- bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro

- bis zu 24 Beschäftigte bis zu 25.000 Euro

- bis zu 49 Beschäftigte bis zu 40.000 Euro

- bis zu 100 Beschäftigte bis zu 60.000 Euro.



Niedersachsen

1. Kredit zur Liquiditätshilfe, der im ersten Schritt kleinen und mittleren Unternehmen einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro zur Verfügung stellen kann. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

2. Zuschuss des Landes für Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten. Es wird ein Liquiditätszuschuss gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Für beide Förderprogramme wird eine Antragstellung ab Mittwoch, 25.03.2020 möglich sein.


Aktualisierung 06.04.2020:
Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes:


NRW

Das Land sagt zu, dass das Bundesprogramm ebenfalls mit Landesmitteln mit zuschussähnlichem Charakter dort ergänzt werden soll, wo es auf Grund der Besonderheiten in NRW erforderlich und im Interesse der Kleinunternehmer und Soloselbstständigen erforderlich ist. 

Aktualisierung 30.03.2020:

Voraussetzung: erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Dies wird angenommen, wenn
  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März durch die Corona-Krise weggefallen ist (d.h. sich das Volumen des Auftragbestandes mehr als halbiert hat)
oder
  •     die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert sind (für einen noch im März gestellten Antrag werden die Umsätze im Monat März 2020 gegenüber dem Monat März 2019 zugrunde gelegt. Wird der Antrag im April 2020 gestellt, ist der Vergleichsmonat April 2019. Kann der Vorjahresmonat nicht herangezogen werden (z.B. bei Gründungen), gilt der Vormonat.
 oder
  •     die Möglichkeiten den Umsatz zu erzielen durch eine behördliche Auflage im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie massiv eingeschränkt wurden
oder
  •     die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= Finanzierungsengpass) 

Der Antragsteller muss versichern, dass der Finanzierungsengpass nicht bereits vor dem 1. März bestanden hat. Der Antragsteller muss zusätzlich erklären, dass es sich bei dem Unternehmen zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht um ein "Unternehmen in Schwierigkeiten" handelte.

Rücklagen oder Privatvermögen müssen also nicht angetastet werden, sofern die oben genannten Voraussetzungen erfüllt und nachweisbar sind.

Beachten Sie bitte die Details unter:


Rheinland-Pfalz

Aktualisierung 30.03.2020:

Anträge für Zuschussprogramm des Bundes können ab sofort gestellt werden.
Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, Freiberufler sowie Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten. Mit den Zuschüssen des Bundes soll akuter Liquiditätsbedarf bezogen auf drei Monate gedeckt werden. Unternehmen bis zu 5 Beschäftigte können bis zu 9.000 Euro, Unternehmen über 5 bis 10 Beschäftigte können bis zu 15.000 Euro erhalten:

Corona-Soforthilfe:

Dieses Land glänzt NICHT bei der Soforthilfe. Zusätzlich zur Bundeshilfe werden lediglich reguläre Darlehen angeboten und maximal auf formlosen Antrag über die eigene Hausbank Tilgungsaussetzungen bis zunächst zum Jahresende 2020. Zumindest entstehen mit der Tilgungsaussetzung keine Zinsstundungen oder Laufzeitverlängerungen.


Saarland

Übersicht Kleinunternehmer-Soforthilfe:

Aktualisierung 30.03.2020:

Aktuelle Informationen und weiterführende Links finden Sie jeweils hier:

Aktualisierung 02.04.2020:

Anträge für das Zuschussprogramm des Bundes können ab sofort hier gestellt werden:

https://corona.saarland.de/DE/wirtschaft/soforthilfe/soforthilfe-bund/soforthilfe-bund_node.html



Sachsen

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, die bei Kleinbetrieben/-praxen mit Zuschüssen arbeiten, vergibt Sachsen ein Darlehen, welches bei genauer Durchsicht jedoch durchaus mit den attraktiven, weil nicht rückzahlbaren, Zuschüssen mithalten kann, denn es ist zinslos, in den ersten 3 Jahren tilgungsfrei, läuft 10 Jahre und bedarf keinerlei Sicherheiten!

Umfang: Im Regelfall von mind. 5.000 EUR bis max. 50.000 EUR.
In besonders zu begründenden Ausnahmefällen kann im Einzelfall auch ein Höchstbetrag von bis zu 100.000 EUR nach einem Zeitraum von vier Monaten im Rahmen einer Aufstockung auf den Regelbetrag gewährt werden, wenn nachweisbar ein höherer Bedarf besteht.

Aktualisierung 30.03.2020:

Beantragung Bundeszuschuss und weitere Hilfen:


Sachsen-Anhalt

Das Programm wird derzeit noch im Wirtschaftsministerium erarbeitet und soll bereits in dieser Woche (KW 13) gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und dem Finanzminister vorgestellt werden.

Das Sofort-Programm des Wirtschaftsministeriums sieht ausdrücklich Zuschüsse für Selbstständige und kleine Unternehmen vor. 


Aktualisierung 30.03.2020:

Coronavirus: Informationen für Unternehmen:

Corona-Soforthilfe:

Aktualisierung 06.04.2020:
Die Anträge können bis zum 31. Mai 2020 eingereicht werden.


Schleswig-Holstein

Nicht rückzahlbarer Zuschuss: 
2.500 Euro Zuschusshöhe für Praxisinhaber ohne Mitarbeiter 
5.000 Euro für Praxen mit 1 bis zu 5 Vollzeitarbeitskräfte (sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse) 
Für Praxen mit bis zu 10 Vollzeitarbeitskräften stehen 10.000 Euro bereit. 

Diese Zuschüsse werden nur gewährt, soweit Anspruch auf Zuschüsse bis zur vorgenannten Höhe oder darüber hinaus aus Programmen des Bundes zur Bewältigung der Corona-Krise NICHT bestehen.


Aktualisierung 30.03.2020:

Informationen zur Landeshilfe, Antragstellung Bundeshilfe:

Aktualisierung 02.04.2020:

Anträge auf Soforthilfe ab sofort online einzureichen unter:

https://www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm/



Thüringen

Zuschuss: Bis zu 30.000 Euro (für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter*innen)
Der 2-seitige Antrag kann ab heute Nachmittag (16 Uhr) 23.03.2020 hier herunter geladen werden:

Aktualisierung 30.03.2020:

Antragsstellung:



Weitere Maßnahmen für Ihre Liquidität

Steuerstundungen

Wenn Praxen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in diesem Jahr fällige Steuerzahlungen nicht leisten können, sollen diese Zahlungen auf Antrag befristet und grundsätzlich zinsfrei gestundet werden. Den Antrag können Sie bis zum 31. Dezember 2020 bei ihrem Finanzamt stellen.

Die Bewilligung der Stundung erfolgt ohne Belege. Die Praxen müssen lediglich darlegen, dass sie unmittelbar betroffen sind. Den Wert entstandener Schäden müssen sie aber nicht im Einzelnen belegen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.

Anpassung Ihrer Einkommenssteuervorauszahlung

Hierfür können sie bei ihrem Finanzamt einen Antrag stellen. Belegen Sie durch den aktuellen Umsatzeinbruch, dass ihre Einkünfte in diesem Jahr voraussichtlich geringer ausfallen werden. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert.

Staatlich geförderte Beratung

Wer als Praxis in Schwierigkeiten ist oder befürchtet in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen und/oder Hilfe bei den Antragstellungen zur Soforthilfe Corona benötigt, kann eine staatlich geförderte Unternehmensberatung in Anspruch nehmen. 


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