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Aktuelle Empfehlung des RKI zur Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen

Veröffentlicht am 27.04.2020
Aktualisiert am 02.06.2022

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am 27.05.2022 eine 

 
 
veröffentlicht.
 
Danach gilt in derartigen Einrichtungen grundsätzlich:
 
"3.1 Kernpunkte Basismaßnahmen für Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Strikte Einhaltung der Basishygiene einschließlich der Händehygiene und die konsequente Umsetzung der Vorgaben des HYGIENEPLANS DER EINRICHTUNG.
  • Darüber hinaus wird im Rahmen der COVID-19-Pandemie für alle Menschen, die sich in der Einrichtung zur Ausübung ihrer Tätigkeit oder zu Besuchen aufhalten, das generelle Tragen von Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder FFP2 aus Gründen des Risikopersonenschutzes während der Pandemie empfohlen. Durch das korrekte Tragen von MNS innerhalb der Einrichtungen kann das Übertragungsrisiko auf Bewohner*innen und andere Mitarbeiter*innen bei einem Kontakt von <1,5 m reduziert werden. Atemschutzmasken mit Ausatemventil sind nicht zum Drittschutz geeignet. Hintergrund ist, dass eine COVID-19- Erkrankung auch sehr milde oder asymptomatisch verlaufen kann und von den Mitarbeiter*innen gar nicht bemerkt wird. Darüber hinaus wurde nachgewiesen, dass bereits einige Tage vor Auftreten der ersten Krankheitssymptome das Virus ausgeschieden und übertragen werden kann.
  • Als Ergebnis der in jeder Einrichtung durchzuführenden Gefährdungsbeurteilung gemäß § 5 ArbSchG sind ggf. erweiterte Arbeitsschutzmaßnahmen erforderlich. Siehe auch Übersicht der BAuA zum Einsatz von Schutzmasken in der Arbeitswelt im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 und Informationen der BGW zum betrieblichen Infektionsschutz (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege; Anm.: Link geändert auf Informationen der BGW zum betrieblichen Infektionsschutz durch BED e. V.).
  • Ein MNS sollte, soweit dies vertretbar ist, auch von den Bewohner*innen/Betreuten bei Kontakt mit anderen Personen getragen werden.
  • Allgemeine Hygienemaßnahmen für Risikopersonen, Personal (auch Reinigungskräfte), Besucher:
    • Einhaltung von Husten- und Nieß-Regeln: Husten und Nießen in die Ellenbeuge oder in ein Einmaltaschentuch
    • Händehygiene
    • Beachtung der Abstandsregelung (1,5-2 m)
    • ...
In Innenräumen ist generell ein ausreichender Luftaustausch unter Zufuhr von Frischluft (z.B. durch regelmäßiges Lüften) bzw. von gefilterter Luft (RLT-Anlagen) zu gewährleisten. Siehe auch die - Stellungnahme des UBA: Das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2 in Innenräumen lässt sich durch geeignete Lüftungsmaßnahmen reduzieren.

!!! -> Klären Sie also bitte VORAB mit der Einrichtung deren Vorgaben laut HYGIENEPLAN, damit Sie sich und Ihr Team darauf vorbereiten können.
 
Die unter dem Punkt 3.2 aufgeführten erweiterten Hygiene- und Infektionskontrollmaßnahmen finden NUR Anwendung bei Personen mit bestätigter Covid-19-Erkrankung, bei Kontaktpersonen sowie bei symptomatischen Personen, für die noch kein Testergebnis vorliegt.
 
 
Seitens des RKI wird auf die Basishygiene verwiesen, welche in folgendem Dokument der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim RKI unter Punkt 2 detailliert dargelegt wird:
 
"Die Kommission empfiehlt
  • nicht-sterile Einmalhandschuhe zu tragen, wenn die Wahrscheinlichkeit des Kontaktes mit Blut, Sekreten, Exkreten oder wahrscheinlich kontaminierten Flächen besteht.
  • das Tragen einer Schürze oder eines Schutzkittels, um Arbeitskleidung bei Eingriffen oder Pflegemaßnahmen vor direktem Kontakt mit Blut, Sekreten, Exkreten oder mit anderen kontaminierten Materialien zu schützen.
  • das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und Schutzbrille oder eines Gesichtsschutzschildes, wenn mit Verspritzen von Blut, Sekreten oder Exkreten zu rechnen ist.
 
 
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