Im folgenden haben Sie einen Überblick über die aktuellsten Beiträge in der Rubrik
Berufspolitische Informationen.
Veröffentlicht am 14.11.2005
Durch die vorgezogene Bundestagswahl ist es nicht mehr zu einer Aufhebung der Mindestaltersgrenze für Ausbildungsberufe gekommen. Ein erneuter Anlauf könnte anstehen, da die ursprüngliche Initiative im Januar 2005 vom Bundesrat ausgegangen war (Bundestags-Drucksache 15/4648). Ziel war es, die Altersvorgabe bei der Zulassung zur Ausbildung für Hebammen, Logopäden, Masseure und Physiotherapeuten zu streichen.
Veröffentlicht am 14.11.2005
Im psg Politik bietet der AOK-Mediendienst fortlaufend einen Überblick über ausgewählte gesundheitspolitische Vorhaben (Stand dieser Ausgabe: 9.
November 2005). Diese und alle Stichworte älterer Ausgaben finden Sie im
Internet: http://www.aok-bv.de/politik/gesetze.
Veröffentlicht am 09.11.2005
Der goldene Herbst mit seinen bunten Farben ist für eine wachsende Zahl von Menschen eine graue und emotional schmerzhafte Jahreszeit. Depressionen, die laut WHO inzwischen die vierthäufigste Krankheit weltweit darstellen, haben im Frühjahr und Herbst Hochsaison. Wie ausweglos die Situation den Betroffenen auch erscheint, mit der professionellen Hilfe des Teams der psychiatrischen Fachabteilung des Landes-Krankenhauses Vöcklabruck findet sich bestimmt ein Weg aus der Krankheit.
„Wie wichtig es ist, diese Krankheit ernst zu nehmen, zeigen die Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation. Demnach wird die Depression schon in 15 Jahren die zweite Stelle der häufigsten Krankheiten, unmittelbar nach den ischämischen Herzerkrankungen, einnehmen“, warnt Prim. Dr. Christoph Silberbauer, Leiter der Abteilung für Psychiatrie am LKH Vöcklabruck.
Veröffentlicht am 09.11.2005
IKK-Integrationsvertrag in Leipzig / Kooperation von Niedergelassenen und Klinikärzten geplant
LEIPZIG (dür). Ärzte des städtischen Klinikums St. Georg in Leipzig wollen zusammen mit niedergelassenen Kollegen und der Innungskrankenkasse Sachsen ein Netzwerk schaffen. Es soll Patienten bei Operationen einheitliche Behandlungspfade, verkürzte Klinikaufenthalte und eine zeitnahe Reha garantieren.
Die Fallpauschale des Klinikums deckt auch Rehabilitationsleistungen, etwa den Besuch von Herzsportgruppen, ab.
Veröffentlicht am 04.11.2005
Schreiben der VdAK über die Zusammenarbeit mit dem BED e.V.
Guten Tag Frau Donner!
Seitens der VdAK/AEV Landesbereichsvertretung Westfalen-Lippe pflegen wir einen guten und sehr konstruktiven Kontakt zum BED e.V., dem Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland. Die Mit- und Vorarbeit des BED e.V. insbesondere bei den Praxiszulassungen und Informationen rund um die Existenzgründung in der Ergotherapie funktioniert absolut einwandfrei und reibungslos. Alle Anfragen werden vom BED zeitnah und umfassend beantwortet.
Veröffentlicht am 02.11.2005
Die gesetzlichen Krankenkassen haben in einem Brief an Union und SPD kurzfristige Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen gefordert. Vor allem sollten die Ärzte gesetzlich verpflichtet werden, preisgünstigere Medikamente zu verschreiben. Gleichzeitig soll die feste Apothekerpauschale um 2 Euro auf 6,10 Euro gesenkt werden. Sollte die Regierung dem nicht nachkommen, müssten im nächsten Jahr die Beitragssätze erhöht werden. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).
Veröffentlicht am 31.10.2005
Dies ist die aktuelle Zahl. Die Anzahl der Heilmittelerbringer hat sich gegenüber dem Vorjahr verändert. Sie erhöhte sich um 1.643 Leistungserbringer, also um 3,7 Prozent.
Veröffentlicht am 27.10.2005
Statt Geld in teure Therapien zu investieren, sollte es in Kindergärten gesteckt werden, um die Entwicklung von Kindern anzuregen. Daran mangelt es
VON SABINE AM ORDE
Dennis versucht, auf einem Bein zu hüpfen. Mit Mühe schafft der Fünfjährige einen Sprung, dann kippt er zur Seite. Dem Jungen fällt es schwer, auf der weißen Linie zu balancieren, die auf den Boden der Kinderarztpraxis in Berlin-Spandau aufgeklebt ist. Und als der Arzt ihm in drei kurzen Sätzen die Geschichte von Max und seiner Mutter erzählt hat, die gemeinsam ein Fahrrad kaufen, kann Dennis einfache Fragen dazu nicht beantworten. Ein Fünfjähriger sollte das können.
Veröffentlicht am 27.10.2005
Die Ergotherapie will über ausgewählte Aktivitäten sowohl motorische als auch kognitive Störungen bei einem Patienten positiv beeinflussen. Ermöglicht werden sollen die Wiedereingliederung in die Gesellschaft und das Alltagsleben sowie eine selbstständige Lebensführung. Die Ergotherapie setzt sich aus der Beschäftigungs- und der Arbeitstherapie zusammen. Eingesetzt wird sie zum Beispiel bei Schlaganfall- oder Rheumapatienten. Bei Kindern, die mit Entwicklungsstörungen in die Behandlung kommen, werden vor allem spielerische Aktivitäten eingesetzt. Die Ergotherapie wird als Heilmittel vom Arzt verschrieben. Sie kann ambulant als Einzel- oder als Gruppentherapie stattfinden.
Veröffentlicht am 27.10.2005
Der BARMER Gesundheitsreport 2005 gibt einen umfassenden Überblick über das "Arbeitsunfähigkeitsgeschehen" der 2,7 Millionen berufstätigen BARMER Versicherten.
Namhafte Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal haben im Auftrag der BARMER alle wichtigen Zahlen und Daten aus dem Jahr 2004 zusammengetragen.
Fakten, die belegen, wie sich bestimmte Arbeitsanforderungen und -bedingungen, das Alter, die spezielle berufliche Tätigkeit oder auch geschlechtsspezifische Faktoren auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirken.