Im folgenden haben Sie einen Überblick über die aktuellsten Beiträge in der Rubrik
Berufspolitische Informationen.
Veröffentlicht am 17.12.2005
14.12.05 (psg). Die bisherigen Regelungen zum Aufbau der Integrierten Versorgung reichen nicht aus. Zeit- und Finanzrahmen der gesetzlich befristeten Anschub-finanzierung sind zu begrenzt, um die Integrationsversorgung in Deutschland nachhaltig zu etablieren. Zu diesem Schluss kommt der Krankenhaus-Report 2005.
Veröffentlicht am 17.12.2005
Wer gibt mehr für Verwaltung aus - die gesetzlichen oder die privaten Kassen? Warum steigen die Kosten bei Arzneimitteln? Kurz: Wo bleibt eigentlich das Geld im Gesundheitswesen? Welche Hilfen bietet die AOK Ärzten und Patienten zur guten und wirtschaftlichen Behandlung?
Veröffentlicht am 17.12.2005
Im Jahr 2004 haben die gesetzlichen Krankenkassen 23 Milliarden Euro für ärztliche Behandlung ausgegeben (AOK: 8,3 Mrd. Euro). Bezahlt werden eine niedergelassene Vertragsärztin oder ein -arzt in der Regel nicht direkt durch die gesetzliche Krankenkasse. Die Krankenkassen bezahlen stattdessen jeweils eine so genannte Gesamtvergütung an die 16 Kassenärztlichen Vereinigungen (KV). Die Höhe der Gesamtvergütung wird zwischen der jeweiligen KV und dem Verband der jeweiligen Krankenkasse vereinbart. Mit der Gesamtvergütung sind vorab alle vertragsärztlichen Leistungen zur Versorgung ihrer Versicherten abgegolten.
Veröffentlicht am 17.12.2005
(16.12.05) Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat bei der Veranstaltung "AOK im Dialog" vor "faulen Kompromissen" bei einer Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung gewarnt. Sie sprach sich für einen fairen Wettbewerb zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung aus.
In den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen müssten "alle guten und alle schlechten Risiken" einbezogen werden, sagte Schmidt am 14. Dezember in Berlin.
Veröffentlicht am 12.12.2005
Der Gesundheitsforscher Norbert Schmacke von der Universität Bremen setzt auf evidenzbasierte Medizin. Therapien, deren Wirksamkeit nicht in kontrollierten Studien nachgewiesen wurden, sollte man nicht trauen, sagt der Medizinprofessor
INTERVIEW KATHRIN BURGER
taz: Sie sind ein Verfechter der "evidenzbasierten Medizin" (ebM). Was genau ist das?
Veröffentlicht am 08.12.2005
Zusatzaufwand in Milliardenhöhe für Personalverwaltung
Bekommen Arbeitnehmer mit flexiblen Einkommen ihre Gehälter später?
Ab Januar 2006 tritt die neue Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge in Kraft. "Das klingt harmlos - ist es aber nicht", meint Andreas Kiefer, Geschäftsführer von ADP, dem weltweiten Marktführer für Services im Personalwesen. "Die Tatsache, dass die Sozialversicherungsbeiträge am drittletzten Bankarbeitstag des Monats und nicht mehr 15 Tage nach Monatsende bezahlt werden müssen, kostet die Wirtschaft ein Vielfaches des Vorteils, den der Staat sich davon verspricht.
Veröffentlicht am 04.12.2005
Lymphologische Fachärzte sehen Heilmittelversorgung gefährdet
Breites Medienecho auf begrenztes Ausgabenvolumen. ZVK beklagt Falschmeldungen und freut sich über Budgetsteigerung von 50 Millionen Euro laut physio.de
Einen bedrohlichen Versorgungsnotstand für Lymphdrainage-Patienten befürchtet der Berufsverband der Lymphologen. Die Fachärzte sehen in der vor einer Woche vereinbarten Begrenzung der Heilmittelausgaben eine "falsch bemessene Vorgabe". Auf ein maximales Ausgabenvolumen von 3,25 Milliarden Euro für alle physiotherapeutischen, logopädischen, ergotherapeutischen und podologischen Leistungen hatten sich die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) verständigt (wir berichteten).
Veröffentlicht am 28.11.2005
Kosten für verordnete Maßnahmen sollen 2006 bundesweit 3,25 Milliarden Euro nicht überschreiten
26.11.2005
Die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich auf eine Absenkung der Ausgaben für Heilmittel verständigt. Danach sollen die Kosten für verordnete Maßnahmen in der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie (medizinische Fußpflege) 2006 bundesweit 3,25 Milliarden Euro nicht überschreiten.
Veröffentlicht am 23.11.2005
Die Hausarztmodelle der AOK Baden-Württemberg stoßen auf großes Interesse. An den Modellen Raum Rhein-Neckar und dem Südlichen Oberrhein/Lörrach nehmen rund 10.000 Versicherte und insgesamt 205 Hausärzte teil.
Die Kunden zeigten sich sehr zufrieden mit dem Modell und dem damit einhergehenden Engagement der Hausärzte. Ab Anfang 2006 will die AOK entscheiden, wie das Programm auf ganz Deutschland auszuweiten ist.
Veröffentlicht am 22.11.2005
Bis Mitte 2006 können noch Anträge auf Existenzgründungszuschuss (Ich-AG-Förderung) gestellt werden!
Zunächst war von der SPD geplant nur noch Anträge bis Ende diesen Jahres zu akzeptieren.
Dies gilt, wenn die Koalitionsvereinbarung rechtzeitig in geltendes Recht umgesetzt wird, wovon aber ausgegangen werden kann.