Veröffentlicht am 19.12.2025 - Aktualisiert am 24.07.2026

Manchmal entsteht Fortbildungsbedarf aus einer konkreten Situation: Eine Patientin zeigt ein Symptombild, das sich nicht eindeutig einordnen lässt. Im Team stellt sich die Frage, wie therapeutische Entscheidungen begründet werden können. Oder die eigene Praxis steht vor einer organisatorischen Veränderung, für die bisher das passende Wissen fehlt.
Unser Programm für die kommenden sechs Monate greift genau solche Fragen auf. Einige Seminare vertiefen therapeutische Fachthemen, andere unterstützen Sie bei Praxisführung, Abrechnung oder Personalgewinnung. Hinzu kommen Fortbildungen, die den Blick auf die eigene berufliche Haltung und die wissenschaftliche Grundlage therapeutischer Entscheidungen richten.
Dabei geht es unter anderem um Schmerz und Schulterbeschwerden, ADHS und Autismus, Angehörigenarbeit sowie digitale Therapieformen. Auch der sektorale Heilpraktiker Ergotherapie, evidenzbasiertes Arbeiten und die eigene Berufsidentität finden ihren Platz im Programm.
Veröffentlicht am 17.07.2026

Die Sommermonate bringen für viele Heilmittelpraxen jedes Jahr ähnliche Herausforderungen mit sich. Urlaubszeiten führen zu Terminverschiebungen oder Unterbrechungen im Behandlungsverlauf. Gleichzeitig erschweren hohe Temperaturen vielen Patient*innen den Weg in die Praxis. Gerade ältere Menschen, neurologische Patient*innen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen vermeiden bei Hitze längere Wege oder verlassen ihre Wohnung nur noch eingeschränkt.
Teletherapie kann hier neue therapeutische Möglichkeiten eröffnen. Sie unterstützt dabei, Behandlungskontinuität zu sichern und Patient*innen auch dann zuverlässig zu begleiten, wenn ein Termin in der Praxis erschwert ist. Gleichzeitig ermöglicht sie einen unmittelbaren Einblick in die häusliche Umgebung. Alltagsprobleme, Routinen und konkrete Barrieren werden dort sichtbar, wo sie tatsächlich auftreten, und können direkt in die Therapie einbezogen werden.
Teletherapie ist damit nicht nur eine Lösung für räumliche Distanz. Sie kann den therapeutischen Blick erweitern und Interventionen noch stärker an der Lebensrealität der Patient*innen ausrichten.
Veröffentlicht am 10.07.2026

Warum verändern Menschen ihr Verhalten?
Diese Frage beschäftigt die Psychologie seit Jahrzehnten und begegnet auch Therapierenden nahezu täglich. Schließlich hängt der Erfolg einer Therapie selten allein von der Behandlungseinheit ab. Entscheidend ist oft das, was zwischen den Terminen passiert. Werden Übungen umgesetzt? Verändern sich Gewohnheiten? Finden Empfehlungen ihren Weg in den Alltag?
Dabei wissen viele Patient*innen längst, was ihnen guttun würde. Sie kennen die Vorteile von Bewegung, Hilfsmitteln oder veränderten Routinen. Trotzdem fällt es ihnen schwer, ins Handeln zu kommen.
Veröffentlicht am 10.04.2026 - Aktualisiert am 26.06.2026

Chronische und unspezifische Schmerzen gehören zu den häufigsten und zugleich komplexesten Themen im therapeutischen Alltag. Viele Patient*innen leben über Jahre mit Beschwerden, die weit über den körperlichen Schmerz hinausgehen und Alltag, Teilhabe und Lebensqualität erheblich beeinflussen. Umso wichtiger ist ein modernes Schmerzverständnis, das wissenschaftlich fundiert ist und die Lebensrealität der Betroffenen mitdenkt.
Wenn Sie Ihre therapeutische Sicherheit im Umgang mit akuten und chronischen Schmerzen stärken möchten, nutzen Sie „Das Schmerz Einmaleins Online“ genau dafür.
Veröffentlicht am 19.06.2026


Veröffentlicht am 17.06.2026
Gemeinsam Gesundheitsversorgung gestalten: Zwischen Utopie und etablierter Praxis
Gerne leiten wir hier die Informationen zur Dreiländertagung in Hildesheim vom 23.09.26-25.09.26 weiter:
Es erwartet Sie ein vielseitiges und spannendes Programm mit Keynotes und wissenschaftlichen Beiträgen aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz zur Gestaltung unserer Gesundheitsversorgung! 💪
Veröffentlicht am 12.06.2026

Mit der sektoralen Heilpraktikererlaubnis können Sie ergotherapeutische Leistungen auch ohne ärztliche Verordnung anbieten. Das erweitert den Zugang zu Patient*innen und macht Ihre Praxis unabhängiger von Verordnungswegen.
Das InWi bietet ab sofort Vorbereitungskurse dazu an - wahlweise online oder in Präsenz.
Veröffentlicht am 05.06.2026

Viele Praxisinhaber*innen stehen derzeit vor der Frage, ob und wie sie ihre Praxis weiterentwickeln und personell wachsen können. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, Kosten steigen und jede Personalentscheidung muss gut überlegt sein. Gleichzeitig gilt: Gerade unter wirtschaftlichem Druck wird es umso wichtiger, Menschen ins Team zu holen, die wirklich zur Praxis passen.
Denn Mitarbeitende, die die Werte, Haltung und Arbeitsweise Ihrer Praxis mittragen, verursachen weniger Reibung im Alltag. Es entstehen weniger Konflikte, weniger Wechsel, weniger Ausfälle und langfristig mehr Stabilität. Passende Mitarbeitende sind deshalb nicht nur eine fachliche Entlastung, sondern auch ein wirtschaftlicher Faktor.
Das nächste Seminar „Mitarbeitende – finden, halten, fördern“ startet bereits im Juni und zeigt, wie Sie gezielt die Menschen ansprechen, die zu Ihrer Praxis passen.
Veröffentlicht am 29.05.2026

Motivational Interviewing – Motivierende Gesprächsführung für Therapierende
Sie kennen diese Situationen vielleicht aus Ihrem ergotherapeutischen Alltag:
Ein Klient möchte eigentlich mehr Struktur in seinen Arbeitsalltag bringen, nimmt sich regelmäßig vor, Prioritäten klar zu setzen, kommt aber immer wieder davon ab und schiebt kurzfristige Aufgaben dazwischen, die eigentlich noch keine Dringlichkeit haben. Das Umfeld einer Klientin drängt nach einem Herzinfarkt auf mehr Aktivität, weil Bewegung als wichtig für die Herzgesundheit gilt. Die Klientin selbst möchte es jedoch langsam angehen lassen und vermeidet Anstrengung außerhalb ihrer angeleiteten Herzsportgruppe, da ihr das Erlebnis große Angst bereitet hat. Oder Sie wissen als Therapeut*in sehr genau, welche Anpassung, welches Hilfsmittel oder welcher nächste Schritt helfen könnte, merken aber, Ihr Therapieplan wird nicht umgesetzt.
Veröffentlicht am 22.05.2026

Im Berufsalltag bleibt oft wenig Zeit, um die eigene Berufsidentität bewusst zu reflektieren. Gleichzeitig erleben Sie als Ergotherapeut*innen immer wieder Situationen, in denen Sie Ihr Vorgehen erklären oder die eigene Rolle im interprofessionellen Kontext sichtbar machen müssen. Das betrifft erfahrene Kolleg*innen ebenso wie Berufsanfänger*innen, Auszubildende/Studierende oder Praktikant*innen, die ihre ergotherapeutische Haltung gerade erst entwickeln und im praktischen Alltag erproben. Genau dort entstehen häufig Fragen: Was macht Ergotherapie eigentlich im Kern aus? Wie lässt sich ergotherapeutisches Reasoning verständlich formulieren? Und wie gelingt es, die eigene fachliche Position klar zu vertreten, ohne sich ständig rechtfertigen zu müssen?
Der Qualitätszirkel „Berufsidentität“ schafft einen festen Rahmen, um genau an diesen Fragen zu arbeiten, gemeinsam mit anderen Ergotherapeut*innen, moderiert und praxisnah.