Veröffentlicht am 10.07.2026

Warum verändern Menschen ihr Verhalten?
Diese Frage beschäftigt die Psychologie seit Jahrzehnten und begegnet auch Therapierenden nahezu täglich. Schließlich hängt der Erfolg einer Therapie selten allein von der Behandlungseinheit ab. Entscheidend ist oft das, was zwischen den Terminen passiert. Werden Übungen umgesetzt? Verändern sich Gewohnheiten? Finden Empfehlungen ihren Weg in den Alltag?
Dabei wissen viele Patient*innen längst, was ihnen guttun würde. Sie kennen die Vorteile von Bewegung, Hilfsmitteln oder veränderten Routinen. Trotzdem fällt es ihnen schwer, ins Handeln zu kommen.
Veröffentlicht am 10.04.2026 - Aktualisiert am 26.06.2026

Chronische und unspezifische Schmerzen gehören zu den häufigsten und zugleich komplexesten Themen im therapeutischen Alltag. Viele Patient*innen leben über Jahre mit Beschwerden, die weit über den körperlichen Schmerz hinausgehen und Alltag, Teilhabe und Lebensqualität erheblich beeinflussen. Umso wichtiger ist ein modernes Schmerzverständnis, das wissenschaftlich fundiert ist und die Lebensrealität der Betroffenen mitdenkt.
Wenn Sie Ihre therapeutische Sicherheit im Umgang mit akuten und chronischen Schmerzen stärken möchten, nutzen Sie „Das Schmerz Einmaleins Online“ genau dafür.
Veröffentlicht am 12.06.2026

Mit der sektoralen Heilpraktikererlaubnis können Sie ergotherapeutische Leistungen auch ohne ärztliche Verordnung anbieten. Das erweitert den Zugang zu Patient*innen und macht Ihre Praxis unabhängiger von Verordnungswegen.
Das InWi bietet ab sofort Vorbereitungskurse dazu an - wahlweise online oder in Präsenz.
Veröffentlicht am 29.05.2026

Motivational Interviewing – Motivierende Gesprächsführung für Therapierende
Sie kennen diese Situationen vielleicht aus Ihrem ergotherapeutischen Alltag:
Ein Klient möchte eigentlich mehr Struktur in seinen Arbeitsalltag bringen, nimmt sich regelmäßig vor, Prioritäten klar zu setzen, kommt aber immer wieder davon ab und schiebt kurzfristige Aufgaben dazwischen, die eigentlich noch keine Dringlichkeit haben. Das Umfeld einer Klientin drängt nach einem Herzinfarkt auf mehr Aktivität, weil Bewegung als wichtig für die Herzgesundheit gilt. Die Klientin selbst möchte es jedoch langsam angehen lassen und vermeidet Anstrengung außerhalb ihrer angeleiteten Herzsportgruppe, da ihr das Erlebnis große Angst bereitet hat. Oder Sie wissen als Therapeut*in sehr genau, welche Anpassung, welches Hilfsmittel oder welcher nächste Schritt helfen könnte, merken aber, Ihr Therapieplan wird nicht umgesetzt.
Veröffentlicht am 22.05.2026

Im Berufsalltag bleibt oft wenig Zeit, um die eigene Berufsidentität bewusst zu reflektieren. Gleichzeitig erleben Sie als Ergotherapeut*innen immer wieder Situationen, in denen Sie Ihr Vorgehen erklären oder die eigene Rolle im interprofessionellen Kontext sichtbar machen müssen. Das betrifft erfahrene Kolleg*innen ebenso wie Berufsanfänger*innen, Auszubildende/Studierende oder Praktikant*innen, die ihre ergotherapeutische Haltung gerade erst entwickeln und im praktischen Alltag erproben. Genau dort entstehen häufig Fragen: Was macht Ergotherapie eigentlich im Kern aus? Wie lässt sich ergotherapeutisches Reasoning verständlich formulieren? Und wie gelingt es, die eigene fachliche Position klar zu vertreten, ohne sich ständig rechtfertigen zu müssen?
Der Qualitätszirkel „Berufsidentität“ schafft einen festen Rahmen, um genau an diesen Fragen zu arbeiten, gemeinsam mit anderen Ergotherapeut*innen, moderiert und praxisnah.
Veröffentlicht am 08.05.2026

Prokrastination, Perfektionismus, People Pleasing: Sie begegnen Ihnen im therapeutischen Alltag häufiger, als es auf den ersten Blick scheint, besonders bei Erwachsenen mit ADHS. Was im Außen oft wie Unentschlossenheit oder mangelnde Motivation wirkt, hat meist eine andere Funktion: Es sind Strategien, die von Patientinnen über Jahre entwickelt wurden, um mit Überforderung, Reizüberflutung und innerem Druck umzugehen.
Gerade bei weiblich sozialisierten Klient*innen bleiben diese Muster häufig lange unerkannt. Sie passen sich an, funktionieren nach außen und geraten gleichzeitig innerlich zunehmend unter Stress. Für Sie als Therapeut*in ist es entscheidend, diese Dynamiken zu verstehen und nicht vorschnell zu bewerten.
Das Seminar „Prokrastination bei Erwachsenen mit ADHS“ hilft Ihnen dabei, genau diesen Perspektivwechsel einzunehmen.
Veröffentlicht am 07.05.2026
Sexpositive Beratung und Therapie für Berufe im Gesundheitswesen
Sexuelle Anliegen von Klient:innen werden immer präsenter im Therapiealltag und können und dürfen auch von Ergotherapierenden behandelt werden. Dafür braucht es entsprechendes theoretisches Wissen sowie fachliche Skills, denn menschliche Sexualität ist komplex und es kursieren viele Mythen, die zu falschen Vorstellungen und Störungen führen.
Im Oktober 2026 startet dazu in Berlin der 3. Durchgang des interdisziplinären Fortbildungsangebots unserer Kooperationspartnerin Katja Stolte (coitoergosum) und Physiotherapie-Kollegin Ann-Kathrin Foß. Die Fortbildung ist von und für Ergotherapeut:innen und Physiotherapeut:innen, die einen souveränen Umgang mit Sexualität lernen wollen.
Veröffentlicht am 06.05.2026
Die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt ein zum 4. Symposium der regionalen Allgemeinmedizin.
Veröffentlicht am 06.05.2026
Gerne informieren wir hier über die kostenfreie Online-Veranstaltung der Bundesärztkammer (BÄK) zum Thema:
- Hitze, Sport & Gesundheit: Wie wir uns auf extreme Temperaturen vorbereiten – vom Freizeitsport bis zum Stadion
Veröffentlicht am 30.04.2026

Autismus wird bei Frauen häufig erst spät erkannt – oder gar nicht. Viele Betroffene haben früh gelernt, sich anzupassen, soziale Erwartungen zu erfüllen und eigene Irritationen nach außen möglichst wenig sichtbar werden zu lassen. Gerade diese Strategien des Camouflaging oder Masking führen jedoch oft dazu, dass der eigentliche Unterstützungsbedarf übersehen wird. Die Folge sind nicht selten multiple Arztbesuche mit zahlreichen Fehldiagnosen, langjähriger Leidensdruck und ein therapeutischer Verlauf, in dem zentrale Zusammenhänge lange unbenannt bleiben.
Für Sie als Therapeut*in bedeutet das: Ein sensibler Blick auf weibliche Ausdrucksformen von Autismus kann entscheidend sein, um Symptome besser einzuordnen, passende Rahmenbedingungen zu schaffen und Klientinnen wirksam zu begleiten. Genau hier setzt dieses Seminar an.