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Erscheinungsjahr:
Veröffentlicht am 17.03.2026

© Staatskanzlei RLP
Am 22. März stehen die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz an.
Wir haben uns die einzelnen Wahlprogramme im Bezug auf die Ergotherapie und die Heilmittelversorgung insgesamt angeschaut.
Veröffentlicht am 06.03.2026

© Svea Pietschmann/G-BA
Am 18. März 2026 lädt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zu einem Fachtag ein. Thema ist die Evaluation der Reform der Heilmittel-Richtlinie, verbunden mit dem Anspruch, den Austausch zur Weiterentwicklung der Heilmittelversorgung zu ermöglichen.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass der G-BA die Heilmittelversorgung öffentlich diskutiert. Gleichzeitig sehen wir schon im Vorfeld zwei grundlegende Probleme, die sich unabhängig von einer Evaluation feststellen lassen.
Veröffentlicht am 03.03.2026
Die zweite Verhandlungsrunde zu den Vergütungspreisen 2026 in der Ergotherapie wurde von GKV-Spitzenverband und DVE am 24.02.2026 nicht aufgenommen.
Begründet wurde das mit Vorbehalten gegenüber Kevin Gensch, einem BED-Delegationsmitglied. Bis heute wurden diese Vorbehalte weder belegt noch nachvollziehbar begründet.
Wenn Preisverhandlungen nicht einmal starten, obwohl sie gesetzlich vorgesehen sind, dann heißt das für Praxen und Therapeut*innen ganz konkret: Planerische Unsicherheit und Verzögerungen.
Veröffentlicht am 24.02.2026

Der GKV-Spitzenverband und der Deutsche Verband Ergotherapie haben die Aufnahme der zweiten Verhandlungsrunde zu den Vergütungspreisen 2026 abgelehnt. Als Begründung wurde eine nicht belegte Unterstellung angeführt.
Veröffentlicht am 20.02.2026
Gerne machen wir einen Google-Kalender mit wichtigen Außenterminen des BED sowie branchenpolitischen Terminen öffentlich, damit Sie einen besseren Überblick über die berufspolitischen Aktivitäten erhalten.
Veröffentlicht am 19.02.2026
Auf die Nachfrage der Abgeordneten Simone Fischer (Bündnis90/Die Grünen) verweist die Bundesregierung auf zwei wortgleiche Umlaufbeschlüsse von Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) und Gesundheitsministerkonferenz (GMK) zur Ausbildungsfinanzierung in den Gesundheitsfachberufen, und schreibt: Das Anliegen werde „derzeit geprüft“.
Das klingt zunächst nach Routine. Tatsächlich steckt in dieser Mini-Antwort ein Thema, das über die Ausbildung hinausgeht: Es geht um die Zukunft der ambulanten Versorgung, und um die politische Sichtbarkeit der Heilmittelerbringenden.
Veröffentlicht am 13.02.2026
Am 08. März stehen die Landtagswahlen in Baden-Württemberg an.
Wir haben uns die einzelnen Wahlprogramme im Bezug auf die Ergotherapie und die Heilmittelversorgung insgesamt angeschaut.
Erfreulich ist, dass die Politik in Baden-Württemberg Gesundheitsversorgung zunehmend als Teamleistung erkennt und sich auch mehrheitlich für die Schulgeldfreiheit bei den Therapieberufen ausspricht.
Ergotherapie und alle anderen Heilmittelbereiche sind der Schlüssel zur Vermeidung von Pflege und zur Sicherung von Teilhabe und Selbstständigkeit im Alter.
Seit vielen Jahren wiederholen wir diese Botschaft in Richtung der Politik – vielleicht reift nun langsam die Erkenntnis.
Folgend die Wahlprogramme im Einzelnen:
Veröffentlicht am 06.02.2026
Am Dienstag, 10. Februar 2026 findet das Sondierungsgespräch zur anstehenden Preisanpassung im Bereich Ergotherapie statt. Beide Berufsverbände hatten die Vergütungsvereinbarung fristgerecht gekündigt.
Wir werden auch diesmal auf der Grundlage von belastbaren Zahlen und sachlogischen Argumenten tatsächlich wirtschaftliche Preis für die ambulante ergotherapeutische Versorgung einfordern und wie gewohnt darüber berichten.
Veröffentlicht am 23.01.2026
Die Reform der Berufsgesetze in den Heilmittelberufen stagniert seit Jahren. Damit bleibt auch die Ausbildungsfinanzierung in vielen Bundesländern unsicher. Für Auszubildende, Schulen und Praxen bedeutet das: fehlende Planungssicherheit, unterschiedliche Bedingungen je nach Wohnort und ein wachsendes Risiko, dass Ausbildungsplätze wegfallen, obwohl der Fachkräftemangel längst Versorgung und Patient*innen erreicht.
Der BED schlägt konkrete Maßnahmen vor, um die Ausbildungsfinanzierung unabhängig vom zähen Berufsrechtsprozess zu gestalten.
Veröffentlicht am 09.01.2026
Therapie ist Teil der Daseinsvorsorge. Wenn Therapierende sich politisch nicht gesehen fühlen und resignieren, zieht sich die Versorgung zurück. Das verstärkt bei Patientinnen und Patienten das Gefühl, „left behind“ zu sein, und begünstigt Misstrauen sowie Protestwahl. Sichtbarkeit, Ansprechbarkeit und Beteiligung sind deshalb nicht nur berufs- und gesundheitspolitisch wichtig, sondern auch demokratiestabilisierend.