Veröffentlicht am 23.04.2026


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Es ist kurz vor 12 Uhr. Alle Ergotherapeut*innen sind akut und unmittelbar betroffen. Durch die geplante GKV-Reform droht ein Flächenbrand mit verheerenden Auswirkungen - wie in unseren letzten Artikeln dazu geschildert.
Der BED e.V. setzt alles daran, dies noch zu verhindern. Doch ohne Ihre Unterstützung wird die Politik uns voraussichtlich kein Gehör schenken. Inwiefern sind Sie betroffen und was kann jeder einzelne von Ihnen jetzt konkret tun?
Veröffentlicht am 23.04.2026
Falsche Weichenstellung: Gesundheitsversorgung ist Investition in Erwerbsfähigkeit
Berlin, 23. April 2026
Politischer Selbstwiderspruch: So kritisieren vor der für den 29. April geplanten Befassung des Bundeskabinetts die unterzeichnenden Berufsverbände den Referentenentwurf zum BStabG.
Sie vertreten Therapeutinnen und Therapeuten aus Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Podologie, Diätassistenz und Ernährungstherapie, also genau jene ambulanten, präventiven und rehabilitativen Versorgungsbereiche, die Erwerbsfähigkeit erhalten und Frühverrentungen vermeiden helfen.
Veröffentlicht am 17.04.2026
Gestern wurde bereits der Referentenentwurf zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz veröffentlicht. Über das nun an den Tag gelegte Tempo darf man staunen. Der Entwurf greift tief in die Heilmittelversorgung ein.
Besonders brisant sind drei Punkte:
- Die Vergütungsentwicklung im Heilmittelbereich soll strenger gedeckelt werden;
- zusätzliche Versorgungsverantwortung in der Blankoverordnung soll gesetzlich von einer eigenständigen Vergütung abgeschnitten werden;
- und die Zuzahlungen für Versicherte mit Heilmittelbedarf steigen nicht nur einmalig deutlich, sondern künftig automatisch Jahr für Jahr weiter.
Während die Belastung für Praxen und Patientinnen und Patienten sehr konkret ausfällt, werden die Auswirkungen bei den Krankenkassen rechtlich abgefedert. Der Beitrag des Bundes selbst bleibt auffallend begrenzt.
Veröffentlicht am 14.04.2026
Gemeinsame Pressemitteilung
- Bundesverband für Ergotherapeut:innen Deutschland - BED e. V.
- LOGO Deutschland - Selbständige in der Logopädie
- VDB-Physiotherapieverband Berufs- und Wirtschaftsverband der Selbstständigen in der Physiotherapie
- Deutscher Verband für Podologie (ZFD) e.V.
- Verband Deutscher Podologen e.V. Bundesverband
- VDD Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V.
- QUETHEB Deutsche Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater e. V.
- BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE)
positionieren sich zu den Reformvorschlägen der FinanzKommission Gesundheit und dem Koalitionsbeschluss vom 12.04.2026.
Veröffentlicht am 13.04.2026
In der politischen Umsetzung wird die GKV-Reform aktuell mit einfachen Botschaften erklärt: wissenschaftlich fundiert, fair für alle, ohne Folgen für die Versorgung.
Warum das gerade im Heilmittelbereich zu kurz greift lesen Sie hier.
Veröffentlicht am 10.04.2026

Eine kreative Mitmach-Aktion macht sichtbar, was passiert, wenn therapeutische Versorgung fehlt. Wie Sie sich beteiligen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.
Veröffentlicht am 09.04.2026
Mit Verfügung vom 01.04.2026 hat der unparteiische Vorsitzende der Schiedsstelle Dr. Orlowski ein neues Schiedsverfahren zur Festsetzung der Preise in der Ergotherapie eingeleitet.
Über den weiteren Verlauf berichten wir wie gewohnt.
Veröffentlicht am 07.04.2026 - Aktualisiert am 09.04.2026


Die jüngst veröffentlichten Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit sind ein massiver Angriff auf die wirtschaftliche Grundlage der Heilmittelversorgung.
Für den Heilmittelbereich empfiehlt die Kommission ein einjähriges Preismoratorium sowie die Abschaffung der gesonderten, verordnungsbezogenen Pauschalen je Blankoverordnung. Damit sollen im Heilmittelbereich Einsparungen von insgesamt 900 Millionen Euro im kommenden Jahr 2027 erfolgen. Doch damit nicht genug.
Der weitere Skandal folgt auf dem Fuß, denn die Zuordnung dieser Maßnahmen zur Kategorie A, definiert diejenigen Vorschläge, die angeblich Einsparungen ohne erwartbare Auswirkungen auf die Versorgungsqualität, den Zugang zur Versorgung und die Verteilungsgerechtigkeit ermöglichen.