Berufspolitische Informationen

Im folgenden haben Sie einen Überblick über die aktuellsten Beiträge in der Rubrik Berufspolitische Informationen.
Veröffentlicht am 14.11.2008

Die Krankenkassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen haben die Aufgabe die Wirtschaftlichkeit der vertragsärztlichen Versorgung durch Beratungen und Prüfungen zu überwachen.

Seit dem 01.01.1989 gibt es bereits Wirtschaftlichkeitsprüfungen.
Die entsprechende Verankerung in der Gesetzgebung findet sich im SGB V § 106.

Das Thema ist also nicht neu, sondern altbekannt.
Aktuell ist es jedoch vorwiegend deshalb in aller Munde, da die Ausgaben im Heilmittelbereich, wie im Übrigen in der Vergangenheit auch, steigen.

Seit 4 Jahren wird dieser Sachverhalt jedoch vermehrt als Politikum diverser politischer Parteien als dringende Reformargumentation genutzt, nachdem Beschneidungen der Arztvergütungen als auch Ausgabenkürzungen im Arzneibereich auf zu hohen Widerstand stießen, die auch mit sich auswirkenden volkswirtschaftlichen Drohungen der diversen betroffenen Unternehmen, Konzerne und Institutionen einhergingen.
Zuvor hat sich keiner aus gutem Grunde, für den im Vergleich, sehr kleinen Ausgabenbereich interessiert.

Im Zuge dessen kommt es nun vermehrt zu Prüfungen und neuerdings auch zu Regressen im Heilmittelbereich.
Veröffentlicht am 14.11.2008

Das Gesundheitswesen in Deutschland ist im Umbruch.

Wettbewerb und Qualitätsmanagement - das sind die angeblichen Mittel, mit denen die Gesundheitspolitiker in Bund und Ländern das Solidarsystem retten wollen. In immer kürzeren Abständen soll mit Reformgesetzen der Unter-, Über- und Fehlversorgung begegnet werden. Doch die Paragraphenwerke führen keineswegs zum wirtschaftlicheren Einsatz der Mittel. Patienten erfahren zunehmend, dass selbst für notwendige Behandlungen, Heilmittel und Medikamente das Geld fehlt. Reichen die 150 Milliarden Euro der Versicherten nicht aus?
Veröffentlicht am 14.11.2008

- Unsozial und ungerecht-
Unter diesem Motto stand am 15. Mai dieses Jahres die Diskussion, um die immer desolater werdende Verordnungssituation im Heilmittelbereich.

Von einer Mangelverwaltung sprach Herr Dr. Thamer, Vorsitzender der KVWL.
Der KV seien dabei die Hände gebunden, da die Budgetvorgaben vom Bund festgelegt werden und daher der Verhandlungsspielraum der Länder KVn nur marginal sei.

Auf die Aussage, dass das Budget für Westfalen- Lippe besonders niedrig im Bundesvergleich sei, was eventuell auf sehr sparsame Ärzte zurückzuführen ist und daher eine Anhebungsforderung von Seiten der KV einfacher durchzusetzen wäre, fand Herr Dr. Thamer keine überzeugende Antwort.
Auch auf den Vorwurf hin er habe zu spät reagiert, lies er sich zu keiner plausible Antwort hinreißen.
Veröffentlicht am 11.05.2008

Podiumsdiskussion in Brakel: Unsozial und ungerecht?

Kindern mit Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen werden notwendige Verordnungen und Therapien verweigert! Am Donnerstag dem 15. Mai 2008 veranstaltet die Elterninitiative "Kinder brauchen therapeutische Massnahmen" um 19.00 Uhr in der Stadthalle Brakel eine Podiumsdiskussion mit Vertretern von Betroffenen, Krankenkassen, ärzten, Kassenärztlicher Vereinigung sowie den Prüfgremien. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Veröffentlicht am 11.05.2008

Resolution zum „Präventionsgesetz“
Mitgliederversammlung der BVPG am 28. April 2008 in Berlin
Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) hat zur Kenntnis genommen, dass auch in dieser Legislaturperiode – und damit ein zweites Mal seit 2002 – die Verabschiedung eines „Präventionsgesetzes“ zu scheitern droht.

Dies wäre für den Bereich „Prävention und Gesundheitsförderung“ ein fataler Rückschritt. Die Bundesvereinigung fordert aus diesem Grunde eindringlich von den politisch Verantwortlichen, noch in dieser Legislaturperiode ein Präventionsgesetz zu verabschieden.
Veröffentlicht am 11.05.2008

Amöneburg. Die Allgemeinmedizinerin Dr. Sabine Fruth hat ihre kassenärztliche Zulassung abgegeben, weil sie wegen zu vieler Verschreibungen 26600 Euro zurückzahlen sollte.

„Das hat das Fass zum Überlaufen gebracht“, sagt die Amöneburger Ärztin, die bereits seit Jahren mit dem Abrechnungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) hadert und sich eingeschränkt fühlt. „Arznei, Hilfs- und Heilmittel dürfen nur noch nach Richtgrößen verordnet werden. Alles was darüber hinaus geht, zahlt der Arzt“, sagt Fruth.

Und das bekam sie im August vergangenen Jahres Schwarz auf Weiß: Die KV forderte sie zu einer Nachzahlung über 26600 Euro auf, da sie den Fachgruppenschnitt um 280 Prozent überschritten habe.
Veröffentlicht am 13.11.2008

Nicht nur bedingt durch die Finanzmarktkrise, ausgelöst durch die Fehlspekulationen im amerikanischen Immobiliengeschäft, vergeben die Banken und Sparkassen aktuell deutlich zurückhaltender Kredite. Zudem steigen die Zinskonditionen.

Diesem Sachverhalt Rechnung tragend, bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer kurzfristigen und sehr unbürokratischen Liquiditätsbeschaffung zu guten Konditionen.
Die Finanzierungsvariante eignet sich vor allem für ungeplante Steuerzahlungen, Steuernachzahlungen sowie ungeplante Ausgaben.
Veröffentlicht am 13.11.2008

Ein weiteres Gesprächsthema mit der VdAK Niedersachsen waren Arztbeschwerden über vehemente Kindergartenbesuche von Therapeuten mit der Auswirkung, dass Eltern eine Heilmittelverordnung bei Ärzten fordern, statt diese zu erfragen.

Parallel ist auch eine solche Entwicklung in Baden- Württemberg ersichtlich.
Auch hier liegen Beschwerden diverser Mediziner vor.
Vorwiegende Argumentationskette hier ist die Feststellung von Therapeuten gegenüber Erziehern und/oder Eltern, dass die jeweiligen Kinder ohne entsprechende Heilmitteltherapien nicht eingeschult werden können und so die Eltern mit Nachdruck eine Verordnung fordern.
Veröffentlicht am 13.11.2008

Nach Friedrich Merz und Hans- Dietrich Genscher, war Dr. Edmund Stoiber am 17.04.2008 in Hannover zu Gast im KKH- Forum

Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Ministerpräsident von Bayern und ehemaliger Inhaber des CSV Vorstandssitzes, ist Dr. Edmund Stoiber nun Leiter der EU- Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau in Brüssel.

Thema des Abends war die Wirtschafts- Sozial- und Bildungspolitik im vereinten Europa und die Veränderungen, die damit auch für Deutschland einhergehen.

In der anschließenden Diskussionsrunde lag das Hauptaugenmerk der Teilnehmer selbstverständlich bei der Einführung des Gesundheitsfonds.

Auf die Nachfrage und dem Wunsch des BED e.V. hin, dass die Politik für Reformen im Ressort Gesundheit doch einfach bereits vorliegende Erkenntnisse von Wissenschaftlichen Instituten und Volkswirtschaftlichen Untersuchungen nutzen sollten, da dort bereits nachweislich die Maßnahmen des Gesundheitsfonds als wirkungslos eingestuft wurden, ja im Gegenteil sogar negative Effekte aufweisen, antwortete Dr. Stoiber überraschend ehrlich:
Veröffentlicht am 13.11.2008

In Zeiten rückgängiger Verordnungen, aus zum Teil nachvollziehbaren, wenn auch nicht akzeptierbaren, Gründen auf Seiten der Ärzteschaft gewinnt auch das Therapeutencontrolling an Bedeutung, um schnell und umfassend einen aktuellen Blick auf die Praxissituation zu ermöglichen und entsprechende Maßnahmen überhaupt einleiten zu können.

Statt Leistung, zeichnen sich fast alle Praxisprogramme durch Absturzsicherheit, hohe Aktualisierungskosten, hohe Anschaffungskosten, schlechte Statistiken und wenig Kompatibilität zur individuellen Nutzersituation aus.
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