Im folgenden haben Sie einen Überblick über die aktuellsten Beiträge in der Rubrik
Berufspolitische Informationen.
Veröffentlicht am 06.09.2006
Anbei eine Diskussion der Ärzteschaft der Website www.facharzt.de die ich nur jedem wärmsten empfehlen kann. Denn hier erhalten Sie die Sichtweise der Ärzte vollkommen ungeschminkt und stellen fest, dass auch Sie nur das Wohl des Patienten im Sinn haben und Lösungen aus der Reglementierung suchen:
Veröffentlicht am 05.09.2006
Die AOK hat einen neuen Vorstoß für mehr Vertragsfreiheit unternommen. Künftig sollten die Einzelverträge nicht mehr nur für die Integrierte Versorgung möglich sein, sondern auch innerhalb von Sektoren, heißt es in einem für die AOK erstellten Gutachten. Das Geld für die Verträge soll von der Gesamtvergütung abgezogen werden. Vertragspartner könnten nach Ansicht der Gutachter auch Ärzte ohne KV-Zulassung sein.
Veröffentlicht am 24.08.2006
Der Chef der Südwest-AOK, Rolf Hoberg, sieht in den Regierungsplänen für die Gesundheitsreform "ein Ermächtigungsgesetz für Staatsmedizin". In der "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstag) kritisierte er die geplante Regelung, wonach Kassen ihre Verträge mit Ärzten und Krankenhäusern nicht mehr einzeln abschließen sollen, sondern sich dazu auf Landesebene zusammenschließen müssen.
Der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums, Klaus Vater, wies den Begriff "Ermächtigungsgesetz" scharf zurück.
Veröffentlicht am 24.08.2006
Der von der Bundesregierung im Rahmen der Gesundheitsreform geplante Gesundheitsfonds wird ein halbes Jahr später als geplant starten. Er werde frühestens zum 1. Juli 2008 eingerichtet, berichteten die "Bild"-Zeitung und die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgaben) vorab unter Berufung auf einen Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums. Aus dem rund 500 Seiten starken Arbeitsentwurf gehe weiter hervor, dass sparsame Kassen, die Gewinne machen, ihren Mitgliedern bis 2009 nur einen Bonus von zehn Euro im Monat auszahlen dürfen.
Veröffentlicht am 24.08.2006
Die Finanzprobleme einzelner Krankenkassen müssen nach einem vorläufigen Arbeitsentwurf aus dem Gesundheitsministerium vor der im Juli 2008 geplanten Einführung des Gesundheitsfonds gelöst sein. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssten deshalb 2008 mit Beitragserhöhungen rechnen, hieß es am Mittwoch aus Koalitionskreisen. Die Rede ist von einem Satz von bis zu 15,7 Prozent. Bislang geht die Koalition davon aus, dass der Durchschnittssatz von 14,2 Prozent 2007 um 0,5 Punkte steigt.
Der Ministeriumsentwurf, aus dem am Mittwoch mehrere Zeitungen zitierten und der nach dpa-Informationen Basis für weitere Beratungen in der Koalition sein soll, bekräftigt das beschlossene Fondsmodell. Die Kassen sollen einen gesetzlich festgelegten Einheitsbeitrag für jedes Mitglied – plus einen Zuschlag bei vielen Kranken im Versichertenkreis – aus dem Fonds erhalten. Als Start ist Juli 2008 vorgesehen. Wie die Zuschläge berechnet werden, ist noch unklar.
Veröffentlicht am 21.08.2006
WIESBADEN – Im Jahr 2004 wurden in Deutschland insgesamt 234,0 Milliarden Euro für Gesundheit ausgegeben, das heißt 0,2% mehr als im Jahr 2003 (2002/2003: + 2,5%). Das waren 10,6% des Bruttoinlandsprodukts. Seit dem Jahr 1995 sind die Gesundheitsausgaben bis 2004 um 47,5 Milliarden Euro angestiegen (+ 25,5%). Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 2,6%. Diese und weitere Ergebnisse zu den Gesundheitsausgaben, den Krankheitskosten und zum Gesundheitspersonal hat der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.
Veröffentlicht am 09.08.2006
Im Zuge der Gesundheitsreform will Gesundheitsministerin Ulla Schmidt die Kassenverbände auflösen und die Zahl der Krankenkassen verringern. In einem Gastbeitrag für das Handelblatt verspricht Schmidt außerdem, dass Krankenkassen künftig leichter fusionieren können, auch kassenartübergreifend.
Dieser Prozess soll mit einem deutlichen Abbau unnötiger Demokratie einhergehen. So soll es auf Bundesebene in Zukunft nur noch einen statt sieben Spitzenverbände geben. Auch auf Landesebene reiche ein gemeinsamer Verband, meint Schmidt. Mit dieser Straffung der Organisationsstrukturen können auch Verwaltungskosten gespart werden.
Veröffentlicht am 16.07.2006
13.07.06 (psg). 54 Seiten umfassen die „Eckpunkte zu einer Gesundheitsreform 2006“, auf die sich die Große Koalition am 3. Juli verständigt hat. Auf den ersten 24 Seiten werden die Grundzüge der Reform dargelegt. In den 30 Seiten umfassenden Anlagen sind genauen Regelungswege aufgeführt. Der AOK-Mediendienst dokumentiert die wichtigsten Vorhaben.
Veröffentlicht am 16.07.2006
(13.07.06) Mit Einführung des Gesundheitsfonds 2008 wird es einen einheitlichen Beitragssatz für alle gesetzlichen Krankenkassen geben. So hat es die Große Koalition in ihren Eckpunkten vorgesehen. Gespeist werden soll der Fonds aus einkommensabhängigen Beiträgen der Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber sowie aus Steuergeldern.
Veröffentlicht am 16.07.2006
13.07.06 (psg). Die Große Koalition hat mit ihren Eckpunkten zur Gesundheitsreform die entscheidenden Probleme der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht gelöst. Mit dem geplanten Gesundheitsfonds werde eine neue Bürokratie geschaffen, ohne die Finanzgrundlage der Kassen langfristig zu sichern, kritisiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Hans Jürgen Ahrens, im Interview mit dem AOK-Mediendienst.