Im folgenden haben Sie einen Überblick über die aktuellsten Beiträge in der Rubrik
Berufspolitische Informationen.
Veröffentlicht am 29.03.2007
Aus Angst, von ihrer eigenen Vereinigung in Regress genommen zu werden, verordnen Ärzte weniger.
Von Jens Peter Meier
Großhansdorf -
Eine zeitlang hat ihr Protest gefruchtet, doch jetzt spüren die Bewohner der Großhansdorfer Wohn- und Rehastätte am Eilbergweg wieder den Rotstift. "Ich bekomme nicht mehr das Therapieangebot, das ich benötige", sagt Petra Laleye (44). Seit einer Hirnblutung ist sie auf den Rollstuhl angewiesen. Doch ihr Arzt weigert sich, ihr Ergotherapie und Krankengymnastik nach ihrem Bedarf zu verordnen. Petra Laleye weiß auch, warum: "Er hat Angst davor, von der Kassenärztlichen Vereinigung in Regress genommen zu werden."
Veröffentlicht am 28.03.2007
Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf zur Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen der Heilberufe beschlossen.
Die Änderungen dienen der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht. Dabei geht es um Heilberufe, für deren Ausbildung der Bund zuständig ist (z. B. Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, Pflegeberufe etc.).
Die Richtlinie regelt u. a., dass Berufsgruppen mit einer Ausbildung in Heilberufen in den EU-Staaten gegenseitig anerkannt werden. Außerdem beinhaltet die Richtlinie Erleichterungen für Leistungserbringer, die nur vorübergehend und gelegentlich in einem anderen Mitgliedstaat arbeiten wollen. Sie müssen kein formelles Anerkennungsverfahren durchlaufen.
Veröffentlicht am 13.03.2007
Eine Ergotherapie hilft vielen Kindern, den Alltag leichter zu meistern. „Beispielsweise profitieren Kinder, deren Entwicklung verzögert ist, die für ihr Alter extrem unselbständig und ungeschickt sind, besonders ängstlich, häufig unruhig oder durch eine Behinderung beeinträchtigt sind, von dieser Behandlungsmethode.
Bei der Ergotherapie werden – je nach individueller Problemstellung - Sinneswahrnehmung, Konzentrationsfähigkeit, Körpergefühl, Bewegungsverhalten oder Geschicklichkeit mit verschiedenen Übungen spielerisch gefördert“, erläutert Dr. Gunhild Kilian-Kornell, Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ). „Kinder im Vorschulalter lernen z.B., sich allein an- und auszuziehen, zu basteln oder Rad zu fahren.
Veröffentlicht am 20.02.2007
Inhalte und Ziele des ADHS-Netzes und des BED e.V.:
Aufbau eines interdisziplinären überregionalen Netzwerkes, das zur Verbesserung der Versorgung von Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS beitragen soll und die Einführung eines umfassenden Gesundheitsmanagements von Menschen mit ADHS im Versorgungsalltag fördern soll. Die Grundstruktur des Netzwerks besteht aus einer Leitungsgruppe, einem interdisziplinären Beirat und einem Beirat der regionalen ADHS-Netzwerke.
In diesem interdisziplinären Beirat ist der BED vertreten, um die Ergotherapie als wichtigen Bestandteil der multimodalen Therapie einzubinden.
Das zentrale Netzwerk dient auch der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis, eine gute Basis für die bevorstehende Studie, die die Wirkung der Ergotherapie bei ADHS belegen soll.
Veröffentlicht am 08.02.2007
Deutscher Bundestag beschließt Gesundheitsreform 2007
Ulla Schmidt: Drei entscheidende gute Gründe für die Reform
Am 02.02.2007 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) beschlossen. Es bedarf der Zustimmung des Bundesrates und soll im Wesentlichen am 1. April 2007 in Kraft treten.
Dazu erklärte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt:
"Drei entscheidende gute Gründe sprechen für dieses Gesetz:
Veröffentlicht am 08.02.2007
Zunächst einmal möchte ich mich bei Herrn Etzmuß für den guten Gedankenaustausch bedanken!
Es ist ein wichtiger Schritt für die Heilmittelerbringer und Ärzte aktiv und gemeinsam für ein gutes und starkes Gesundheitswesen Einzustehen.
Das Verhalten der Akteure der Gesundheitspolitik lässt sich wunderbar an Hand einer Parabel nach Äsop vergleichen:
Veröffentlicht am 17.01.2007
ZUSAMMEN MIT DEM ÄRZTENETZ LINKER NIEDERRHEIN UND DEM ABLS FINDET AM 31.01.2007 EINE KUNDGEBUNG IN DÜSSELDORF STATT. THEMA IST DIE GESUNDHEITSREFORM, SOWIE DIE SCHLECHT UMGESETZTE RICHTGRÖßENVEREINBARUNG.
DA ES SICH HIERBEI NICHT UM EINE DEMONSTRATION, SONDERN UM EINE KUNDGEBUNG HANDELT, DIE POSITIVE BEISPIELE DES BISHERIGEN GESUNDHEITSWESENS AUFZEIGEN UND EINE POLITISCHE EINFLUSSNAHME ERMÖGLICHEN, NEHMEN WIR ALS BED E.V. AKTIV TEIL.
Veröffentlicht am 17.12.2006
2007 rollt die Kostenlawine
(14.12.06) Zum Jahreswechsel werden die Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) um durchschnittlich 0,7 Prozentpunkte steigen. Das haben die Spitzenverbände der Krankenkassen am 8. Dezember 2006 mitgeteilt. Der Schritt sei unvermeidlich, um die 2007 anstehenden finanziellen Belastungen – insbesondere durch die höhere Mehrwertsteuer und einen geringeren Steuerzuschuss – aufzufangen.
Veröffentlicht am 28.11.2006
Interessante Veröffentlichungen auf den Webseiten der AOK Gesundheitskasse
Veröffentlicht am 28.11.2006
Anhörungsmarathon zur Gesundheitsreform
(08.11.06) Insgesamt 26 Stunden nimmt sich der Gesundheitsausschuss des Bundestages Zeit, um sich zum "Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung" – kurz: GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz oder GKV-WSG – Kritik und Anregungen von Experten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens anzuhören. Mit dabei sind die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen. Sie haben eine gemeinsame Stellungnahme vorgelegt. Ihr Fazit: Die Hauptziele der Reform werden verfehlt, weil es es weder eine neue Finanzierungsgrundlage noch mehr Wettbewerb geben wird.